Basketball Bundesliga
Meister Köln zieht mit der Spitze gleich

Auch nach dem 20. Spieltag bleibt der Dreikampf an der Spitze der Basketball-Bundesliga spannend. Meister Rheinenergie Köln besiegte die Skyliners Frankfurt 79:62 und zog mit dem Spitzenduo nach Punkten gleich.

Der 20. Spieltag in der Basketball-Bundesliga hat den spannenden Dreikampf zwischen ENBW Ludwigsburg, Alba Berlin und Rheinenergie Köln noch weiter angeheizt. Die Schwaben zogen durch den 82:75 (72:32)-Erfolg gegen die Eisbären Bremerhaven ebenso nach Punkten mit dem spielfreien Tabellenführer aus Berlin gleich (32:8) wie Meister Köln auf Rang drei. Der Titelverteidiger setzte sich am Sonntag mit 79:62 (43:29) gegen die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt durch.

In Ludwigsburg schnupperten die Gäste aus Bremerhaven bereits am Samstag sogar noch kurzzeitig an einem Sieg, als sie sieben Minuten vor Schluss erstmals in Führung gingen (54:53). Doch Ludwigsburg drehte das Spiel gegen die nun sechstplatzierten Eisbären wieder zu seinen Gunsten. Bester Werfer der Ludwigsburger vor 2 900 Zuschauer war Je´Kel Foster mit 16 Punkten, für Bremerhaven erzielten Adam Chubb und Zigimantas Jonusas je 18 Zähler.

Obradovic gibt der Jugend eine Chance

Die Kölner machten ihren Sieg bereits im zweiten Viertel klar, als sie sich nach Startschwierigkeiten deutlich absetzten. Trainer Sasa Obradovic konnte sich im letzten Spielabschnitt sogar den Luxus erlauben, drei 17 Jahre alte Youngster aufs Feld zu schicken. "Wir haben das Spiel dominiert, da schien es mir angebracht, in die Zukunft unseres Glücks zu investieren", erklärte Obradovic. Bester Werfer für Rheinenergie war Aleksandar Nadjfeji mit 16 Punkten, bei Frankfurt ragte Travon-Levar Bryant mit 20 Zählern heraus.

Die Telekom Baskets Bonn hatten am Sonntag gegen Liga-Schlusslicht BG Karlsruhe mehr Probleme als erwartet und erkämpften sich einen 72:67 (41:39)-Sieg. Für den Tabellenfünften erzielte Jason Gardner 14 Punkte, bei Karlsruhe brillierte Ryan Bond mit 30 Punkten.

Garrett vergibt den Bamberger Sieg

Die Brose Baskets Bamberg mussten ebenfalls am Sonntag eine knappe 70:71 (37:37) Heimniederlage gegen die Artland Dragons Quakenbrück hinnehmen und fielen auf Rang neun zurück. Matchwinner für die Gäste war Chad Prewitt, der die Dragons mit 21 Punkten im Spiel hielt und mit einem Dreier in Front brachte. Allerdings musste er 30 Sekunden vor dem Ende verletzt vom Feld. Im letzten Angriff vergab Robert Garrett für Bamberg, vor 6 800 Zuschauern war Casey Jacobson mit 19 Punkten bester Werfer der Baskets.

Die EWE Baskets Oldenburg setzten sich am Samstag mit 90:78 (46:27) gegen ratiopharm Ulm durch. Durch den letztlich verdienten Sieg verbesserten sich die Baskets mit nun 20:20 Punkten auf Rang acht, Ulm ist Zwölfter. Für Oldenburg markierte Desmond Penigar 22 Punkte, bei den Gästen war Konrad Wysocki mit 16 Punkten bester Korbschütze.

Die sellbytel Baskets Nürnberg unterlagen am Sonntag mit 56:70 (30:32) gegen die Walter Tigers Tübingen. Bester Werfer für die Franken vor 1 300 Zuschauern war Tim Nees mit 14 Zählern, für Tübingen traf Rasko Katic mit 18 Punkten am besten.

© SID

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