Basketball Bundesliga
Oldenburg zwingt Alba in Entscheidungsspiel

Im Play-off-Viertelfinale der Basketball-Bundesliga haben die EWE Baskets Oldenburg den großen Favoriten Alba Berlin mit 83:79 bezwungen. Damit kommt es zu einem entscheidenden fünften Spiel in der Hauptstadt.

Die EWE Baskets Oldenburg verlangen Meisterschaftsfavorit Alba Berlin im Play-off-Viertelfinale der Basketball-Bundesliga alles ab. Nach einem knappen 83:79 (42:37)-Erfolg der Oldenburger im vierten Spiel der best-of-five-Serie geht die Auseinandersetzung in ein entscheidendes fünftes Spiel in Berlin am Donnerstag (19.30 Uhr).

Meister GHP Bamberg hat das Halbfinale dagegen schon erreicht. Der Titelverteidiger aus Franken gewann am Dienstag das vierte Duell der intensiven best-of-five-Serie bei den Telekom Baskets Bonn mit 70:60 (40:26) und ging mit dem dritten Erfolg dem gefürchteten "Endspiel" aus dem Weg.

Die Eisbären Bremerhaven blicken nach der 59:74 (31:41)-Niederlage bei den Artland Dragons Quakenbrück unterdessen einem Showdown um den Halbfinal-Einzug entgegen. Beim Stand von 2:2 Siegen geht es am Donnerstag (19.30 Uhr) in Bremerhaven in Spiel fünf um Alles oder Nichts.

Oldenburgs Mccoy überragend

In Oldenburg verfolgten 3 148 begeisterte Anhänger in der ausverkauften Halle eine Galavorstellung von Tyron Mc Coy, der Alba mit 36 Punkten beinahe im Alleingang besiegte. Für die Berliner hielten Hollis Price (20) und "MVP" Jovo Stanojevic (15) dagegen.

Bamberg verzichtete vor 3 500 Zuschauern in der Hardtberghalle auf seinen lettischen Forward Uvis Helmanis, obwohl dessen Sperre von der Spielleitung der Bundesliga nach der Massenschlägerei in Spiel zwei zurückgenommen wurde. Die BBL konnte Helmanis nach einer erneuten Befragung der Schiedsrichter keine Tätlichkeit nachweisen. Bester Werfer der durch Sperren und Verletzungen ersatzgeschwächten Gastgeber war Forward Milos Paravinja mit 16 Punkten. US-Center Chris Ensminger war mit 13 Zählern erfolgreichster GHP-Schütze.

3 000 Zuschauer in Quakenbrück sahen einen überzeugenden Auftritt der Gastgeber, die Bremerhaven nie richtig ins Spiel kommen ließen. Marko Bulic war mit 26 Punkten der überragende Mann auf dem Parkett, 17 Punkte des Bremerhaveners Judson Wallace waren am Ende zu wenig.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%