Basketball Bundesliga
Quakenbrück verteidigt die Spitze

Die Artland Dragons Quakenbrück bleiben in der Basketball-Bundesliga nach einem 95:72 gegen die Köln 99ers an der Tabellenspitze. Verfolger Alba Berlin siegte in Gießen 77:64.

Die Artland Dragons Quakenbrück stehen in der Basketball-Bundesliga weiterhin ganz vorne. Am 19. Spieltag besiegten die "Drachen" nach anfänglichen Schwierigkeiten die Köln 99ers noch deutlich 95:72 (40:41) und behaupteten im Fernduell mit Alba Berlin ihre am vorigen Wochenende von den Albatrossen übernommene Tabellenführung. Die punktgleichen Berliner (beide 30:8) kamen beim Tabellenvorletzten Giessen 46ers zu einem 77:64 (34:28).

Verfolger Telekom Baskets Bonn (26:12) besiegte Schlusslicht Sciene City Jena 88:79 (46:39) und festigte Platz vier. Ihre siebte Niederlage in Folge kassierten dagegen die Walter Tigers Tübingen beim 75:78 (33:32) gegen die Eisbären Bremerhaven.

Quakenbrück hatte lange Mühe mit den Kölnern, die nach ihrem Insolvenzantrag den Abgang der Leistungsträger Aleksandar Nadjfeji und Immanuel Mcelroy nach Berlin zunächst gut zu verkraften schienen und zur Pause sogar mit einem Punkt führten. Nach dem 49:47 in der 24. Minute entschieden die Dragons aber mit einem 21: 6-Lauf die Partie zu ihren Gunsten und hatten in Earl Jerrod Rowland ihren besten Werfer. Bei den Kölnern kam Yassin Idbihi auf 21 Zähler.

Bei den Albatrossen spielten Nadjfeji (8) und Mcelroy (4) bei ihrem Debüt noch keine bedeutende Rolle. Stattdessen führte Bobby Brown die Hauptstädter mit 24 Punkten zum Sieg. Zunächst unterschätzt hatte Bonn den Tabellenletzten aus Jena und lag früh 7: 15 zurück. Erst ein 17:2-Lauf drehte die Partie zugunsten der Rheinländer, die ihren am Knie verletzten Leistungsträger Jason Conley, der möglicherweise sogar bis zum Saisonende ausfällt, schmerzlich vermissten. Immerhin erzielte Winsome Frazier 26 Punkte, John Bowler kam auf 20 Zähler.

Tübingen reichten auch 21 Zähler von Bingo Merriex und 13 Punkte von Neuzugang Jermaine Anderson in seinem ersten Spiel nicht zum Sieg, der beim Stande von 75:74 kurz vor Schluss in Reichweite war. Danach machten aber nur noch die Eisbären vier Punkte. Beste Bremerhavener Schützen waren Nate Funk und Zygimantas Jonusas mit je 19 Punkten.

© SID

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