
Weltmeister Spanien und Serbien stehen im Finale der Basketball-Europameisterschaft in Polen. Die Iberer setzten sich in Kattowitz in der Neuauflage des EM-Halbfinales von 2007 nach einer meisterlichen Vorstellung mit 82:64 (49:40) gegen Vize-Weltmeister Griechenland durch und erreichten wie vor zwei Jahren das Endspiel.
"Krimi" zwischen Serbien und Slowenien
Gegner der Spanier, die zum siebten Mal ein EM-Finale spielen, aber noch nie den Titel holen konnten, ist am Sonntag (21.15 Uhr) Serbien. Der Rekord-Weltmeister, der in der EM-Vorrunde überraschend gegen Spanien gewinnen konnte, schaltete im zweiten Halbfinale in einem "Krimi" Slowenien mit 96:92 (79:79, 35:45) nach Verlängerung aus und steht seit dem WM-Titel 2002 in den USA wieder im Endspiel eines großen Turniers.
8 000 Zuschauer sahen zwischen Spanien und Griechenland eine von beiden Teams leidenschaftlich geführte Begegnung, in der sich die Iberer bis Ende des ersten Viertels (26:21) einen Vorteil erspielten. Die Griechen leisteten sich zu viele Ballverluste und lagen zur Pause mit neun Zählern hinten.
Nach dem Seitenwechsel bauten die Spanier, die in NBA-Profi Pau Gasol (18 Punkte/Los Angeles Lakers) ihren besten Werfer hatten, ihren Vorsprung mit einer harten Verteidigung weiter aus. Im Schlussabschnitt zauberten die Silbermedaillen-Gewinner von Peking phasenweise und ließen nichts mehr anbrennen. Für Griechenland kam Ioannis Bourousis auf elf Zähler.
Im hart umkämpften Balkan-Duell rettete der überragende serbische Spielmacher Milos Teodosic (32 Punkte) sein Team mit einem Dreier in die Verlängerung. Die Serben starteten mit einem 7:0-Lauf in die fünf Extra-Minuten, wovon sich die Slowenen nicht mehr erholten.
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