Basketball EM
Spanien krönt sich zum Europameister

Spanien ist zum ersten Mal Basketball-Europameister. In einem einseitigen Finale bezwang der Weltmeister Serbien mit 85:63 (52:29) und dominierte den Gegner nahezu nach Belieben.

Basketball-Weltmeister Spanien hat mit einer Gala-Vorstellung das Double perfekt gemacht und drei Jahre nach dem WM-Triumph zum ersten Mal den Europameister-Titel gewonnen. Die Iberer feierten im Finale der EM in Polen in Kattowitz einen souveränen 85:63 (52:29)-Erfolg gegen Rekord-Weltmeister Serbien und beendeten damit ihre Negativserie von zuvor sechs Niederlagen in sechs EM-Endspielen.

Überragender Spieler beim Silbermedaillen-Gewinner von Peking, der zum EM-Auftakt in der Vorrunde noch mit 57:66 gegen den achtmaligen Europameister Serbien verloren hatte, war NBA-Star Pau Gasol (Los Angeles Lakers) mit 18 Punkten, elf Rebounds und drei Blocks. Auf Seiten der jungen serbischen Mannschaft, die immerhin das erste Edelmetall seit dem WM-Titel 2002 holte, markierten Novica Velickovic und Uros Tripkovic als erfolgreichste Werfer 15 Zähler.

Spanier überrennen Serbien

Vor 10 000 Zuschauern in der Spodek-Arena bestimmten die Spanier sofort das Spieltempo. Mit einer hochprozentigen Trefferquote zogen die Iberer, die im Halbfinale Griechenland ausgeschaltet hatten, schon im ersten Viertel auf 24:9 (9.) davon.

Die unerfahrenen Serben, mit einem Durchschnittalter von nur 22,4 Jahren jüngste Mannschaft des Turniers, konnten der geballten Offensivkraft des Weltmeisters kaum etwas entgegensetzen. Spanien zeigte spektakuläre Alley-Oops, dominierte bis zur Halbzeitpause auch die Rebounds (24:7) und ging mit einem unglaublichen 23-Punkte-Polster in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Machtdemonstration der Spanier, die das vierte Jahr in Folge im Finale eines großen Turniers standen, fort. Serbien war nur noch um Schadensbegrenzung bemüht.

Im Spiel um Platz drei hatte sich Griechenland zuvor die Bronzemedaille gesichert. Die Hellenen feierten im "kleinen Finale" einen hart erkämpften 57:56 (31:24)-Erfolg gegen Slowenien.

© SID

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