Basketball Euroleague
Kölns Experiment in Düsseldorf geglückt

Trotz Niederlage ist das Experiment von Rheinenergie Köln seine Euroleague-Spiele in der Philipshalle in Düsseldorf abzuhalten insgesamt geglückt. Jetzt fehlt dem Basketball-Meister nur noch ein Sieg zum Glück.

Seinen Platz in der Euroleague hat der deutsche Basketball-Meister Rheinenergie Köln noch nicht gefunden, aber seinen neuen "Heimspielplatz" schon. "Insgesamt ist das Experiment geglückt. Mit der Lautstärke und der Zuschauerzahl können wir zufrieden sein", erklärte Manager Stephan Baeck nach der 68:82 (34:52)-Niederlage gegen den türkischen Pokalsieger Efes Pilsen Istanbul vor 3 615 Zuschauern in der Düsseldorfer Philipshalle.

Ausgerechnet dort bestreiten die Rheinländer ihre sieben Heimspiele in der europäischen Königsklasse, da die eigene Halle in der Domstadt nur 3 100 Zuschauern Platz bietet. In der Euroleague ist aber ein Fassungsvermögen von mindestens 5 000 Plätzen vorgeschrieben. Diese Zahl wurde in Düsseldorf zwar nicht erreicht, die Unterstützung von den Rängen war dennoch sehr gut, auch wenn die zweite Niederlage im zweiten Spiel der Euroleague den Absturz auf den achten und letzten Platz in der Gruppe A zur Folge hatte.

"Das Niveau ist ganz anders als in der Bundesliga. Auch als wir im dritten Viertel aufholten, hatte ich nie das Gefühl, dass wir noch gewinnen könnten. Istanbul hatte die viel bessere Bank und ist eben nicht Paderborn", sagte Kölns Trainer Sasa Obradovic.

"Die haben unsere Fehler gnadenlos bestraft"

Besonders die erste Halbzeit verschlief sein Team. Bei 18 Punkten Rückstand war die Vorentscheidung bereits zur Pause gefallen, auch wenn die Kölner zum Ende des dritten Viertels noch einmal verkürzen konnten (53:62). "Die haben unsere Fehler gnadenlos bestraft. In der ersten Halbzeit haben sie neun von zehn Dreiern versenkt. Uns fehlte es im entscheidenden Moment an Kleinigkeiten", meinte Nationalspieler Guido Grünheid, dessen Team besonders bei den Rebounds und mit der Schnelligkeit der Türken im Angriff Probleme hatte.

Stephan Baeck nahm die Niederlage relativ gelassen. "Ich habe immer gesagt, wir müssen noch viel lernen. Das sind die Spiele, die uns weiterbringen", meinte der Manager, dessen Mannschaft am kommenden Mittwoch (20.15 Uhr) auf den spanischen Spitzenklub Tau Ceramica Vitoria trifft. Aus den drei Fünfer-Gruppen erreichen die ersten fünf Mannschaften sowie der beste Sechste die Top-16-Runde.

© SID

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