Basketball Euroleague
Meister Bamberg mischt auch Europa auf

Die Brose Baskets Bamberg sorgen als Spitzenreiter in der Euroleague weiter für Furore. Nach dem 79:69-Erfolg gegen Spirou Charleroi will der deutsche Meister ins Achtelfinale.

Die Basketball-Riesen des deutschen Meisters Brose Baskets Bamberg mischen Europa weiter auf. Nach dem überzeugenden 79:69-Erfolg gegen den belgischen Champion Spirou Charleroi darf der ungeschlagene Tabellenführer der Bundesliga auf den Einzug in die Top-16-Runde der Euroleague hoffen.

"Das ist das Ziel. Unsere Gruppe ist relativ ausgeglichen, aber um weiterzukommen, muss man die Heimspiele, zumal gegen einen direkten Konkurrenten, gewinnen", sagte Bambergs Trainer Chris Fleming. Besonders die Heimstärke der Franken ist beeindruckend. Sieben Spiele gab es in dieser Saison in eigener Halle, bei allen verließen die Bamberger das Feld als Sieger.

In der vergangenen Woche gab es den überraschenden Erfolg gegen den letztjährigen Finalisten Olympiakos Piräus (73:61), nun wurde Charleroi unter anderem dank der 16 Punkte von Kyle Hines und eines 14:0-Laufs zu Beginn des Schlussviertels in die Schranken gewiesen. Damit führt Bamberg die Tabelle der Gruppe B in der Euroleague mit 2:1 Siegen an.

"Bleiben krasser Außenseiter"

Wurden nach dem ersten Erfolg in der Königsklasse gegen Piräus noch extra T-Shirts gedruckt, verzichten die Bamberger diesmal auf so eine Aktion. Mannschaft und Verein bleiben auf dem Boden der Tatsachen. "Wir bleiben krasser Außenseiter", sagt Manager Wolfgang Heyder zur Lage in der Königsklasse.

Dennoch hat sich das Team eine gute Ausgangsposition erarbeitet. In der Sechsergruppe müssen die Franken zwei Mannschaften hinter sich lassen, um eine Runde weiterzukommen. "Für Charleroi wird die Situation durch die Niederlage schon sehr schwer", sagte Fleming. Neben Hines glänzten in seiner Mannschaft auch Reyshawn Terry (15), Predrag Suput (13) und Casey Jacobsen (12).

Die Bamberger freuen sich jetzt auf die Begegnung beim Top-Klub Real Madrid am 11. November. Auch in Spanien wollen die Bamberger weiter für Furore sorgen.

© SID

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