Basketball Europapokal
Alba beendet "Europa-Fluch"

385 Tage lang mussten die "Albatrosse" auf diesen Moment warten. Am 7. Spieltag des Uleb-Cups brach Alba Berlin mit einem 78:74 (42:40) über Lukoil Academic Sofia seine "schwarze Serie" von zwölf Niederlagen.

Der Basketball-Europapokal ist für Alba Berlin kein Schreckgespenst mehr. Nach 385 Tagen ohne Erfolg auf europäischer Ebene besiegte der siebenmalige deutsche Meister am siebten Spieltag des Uleb-Cups den 15-maligen bulgarischen Titelträger Lukoil Academic Sofia 78:74 (42:40) und beendete damit seine Negativserie von zuletzt zwölf Pleiten auf europäischen Parkett in Folge.

Trotz des Sieges bleiben die Berliner Tabellenletzter der Vorrunden-Gruppe A, wahrten aber eine letzte Mini-Chance auf das Erreichen des Achtelfinales. Dafür müssten die nächsten drei Spiele gewonnen werden. Außerdem muss die Konkurrenz Schützenhilfe leisten.

Vor 4 601 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle waren die Gäste aus Sofia zu Beginn zwar die spielbestimmende Mannschaft und zogen schnell auf 18:6 davon (5.), doch dann kam Alba auf und führte zur Halbzeitpause 42:40. Im zweiten Abschnitt machte der ehemalige deutsche Serienmeister den ersten Europacupsieg seit dem 30. November vergangenen Jahres perfekt. Überragender Spieler der "Albatrosse" war Jovo Stanojevic mit 26 Punkten.

Frankfurt Skyliners weiter ohne Sieg

Dagegen blieben die Frankfurt Skyliners in der D-Gruppe weiter sieglos. Die Hessen verloren 82:95 (43:43) gegen Hapoel Jerusalem. Im Fiba Europacup setzte Rheinenergie Köln den Erfolgskurs mit einem 79:74 (36:28)-Sieg bei Cantu Mailand in Italien fort.

In Frankfurt sahen 3 470 Zuschauer trotz der Niederlage eine gute Leistung ihres Teams. Die Skyliners, die schon ohne Chance auf das Erreichen der nächsten Runde gegen die Israelis angetreten waren, zeigten sich drei Viertel des Spiels ebenbürtig. Erst zum Schluss dominierte Jerusalem die Frankfurter, bei denen US-Neuzugang Troy Bell mit fünf Punkten einen guten Einstand gab.

Nach dem unerwarteten Sieg in der vergangenen Woche gegen den russischen Favoriten Dynamo Moskau spielte Köln in Italien gelöst auf. Die Rheinländer waren von Beginn an die dominante Mannschaft und verteidigten ihren Vorsprung bis zum Schluss. Den Sieg besiegelte Nikola Vucurovic mit einem Zwei-Punkte-Wurf acht Sekunden vor dem Spielende, insgesamt warf er 17 Zähler.

© SID

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