Basketball National: Basketball-Stars drohen mit Streik im Allstar-Game

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Basketball-Stars drohen mit Streik im Allstar-Game

Die Basketball-Gewerkschaft SP.IN hat die Führung der Bundesliga (BBL) sowie die Vereine erneut zu Tarifgesprächen aufgefordert und mit der Bestreikung des Allstar-Spiels am Samstagabend in der Kölnarena gedroht.

Am Samstagabend steigt in der Kölnarena das alljährliche Allstar-Spiel der Basketball-Bundesliga (BBL). Während sich die Fans seit Wochen auf das Event freuen und die Tickets ein wahrer Verkaufsschlager sind, ziehen dunkle Wolken am Horizont auf. Die Basketball-Gewerkschaft SP.IN droht mit einer Bestreikung der Verantstaltung wenn sich die Führung der BBL nicht zu Tarifgesprächen bereit erklärt.

Nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen mit der BBL über existenzielle Probleme zu sprechen, habe man die Aufforderung zu einem Dialog mit einer Frist bis Donnerstag (16.00 Uhr) versehen, erklärte Walter Palmer, der Vorstand von SP.IN.

"Sollte sich die BBL-Führung bis dahin unseren Ideen zur Verbesserung der sportlichen und finanziellen Situation der BBL versperren und wieder keine Gesprächsbereitschaft zeigen, werden sich die SP.IN-Mitglieder am Samstag vor dem Allstar-Spiel in Köln treffen, um weitere Schritte zu besprechen", sagte Palmer.

Nach der Aktion im vergangenen Jahr, bei der die Spieler 48 Sekunden das Allstar-Spiel verzögerten, um ihrem Gesprächswunsch Ausdruck zu verleihen, erwägen sie in diesem Jahr den kompletten Boykott des traditionellen Duells Nord gegen den Süd.

Wettbewerbsverzerrungen sollen verhindert werden

SP.IN-Rechtsanwalt Jürgen Leister stellt fest: "Um sportliche Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern und eine ligaweite Vereinheitlichung in Tarifangelegenheiten zu ermöglichen, haben wir angeregt, dass die Vereine die BBL als tariffähig deklarieren. Damit ist nicht nur Chancengleichheit gewährleistet, vielmehr lassen sich alle drängenden Fragen schnell auf dieser übergeordneten Ebene klären."

Zu den von SP.IN mit seinen 120 Mitgliedern aus dem Profi-Basketball geforderten Gesprächsthemen gehören unter anderem Mitspracherechte bei der Spielplanfestlegung, einheitliche Arbeitsverträge, Nachwuchsförderung und Erhöhung der Zahl deutscher Spieler in der BBL oder einheitliche medizinische Untersuchungen.

© SID

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