Basketball National
BBL setzt Zweitliga-Reform durch

Die 2. Basketball-Bundesliga soll ab der Saison 2007/08 in eine stärkere Pro-A- und eine schwächere Pro-B-Gruppe aufgeteilt werden. Gegen den Beschluss der BBL läuft der Deutsche Basketball Bund (DBB) Sturm.

Der strukturelle Umbau im deutschen Basketball geht weiter. Ab der Saison 2007/08 wird die 2. Bundesliga (BBL) in einem neuen Gewand erscheinen. Die bislang aus einer Nord- und Südstaffel bestehende zweigleisige Liga soll in eine stärkere Pro-A- und schwächere Pro-B-Gruppe aufgeteilt werden. So soll der große Leistungsunterschied zur 1. Bundesliga verringert werden.

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) kritisierte den Beschluss der Liga und bezeichnete die Installation einer neuen Liga als unrechtmäßig. Der DBB drohte mit einer Klage, sollte die BBL die Entscheidung bis zum kommenden Montag nicht zurückgenommen haben.

"Wirtschaftliche und formale Annäherung"

Ungeachtet dessen sprach BBL-Geschäftsführer Jan Pommer von einem "großen Tag für den deutschen Basketball." Man habe eine "wirtschaftliche und formale Annäherung" zwischen erster und zweiter Liga erreicht.

Die Pro A wird aus 16 Mannschaften bestehen, die nach sportlichen und wirtschaftlichen Kriterien ausgewählt werden. Rückwirkend gehen die Platzierungen der letzen drei Jahre ein, zudem muss der jährliche Etat mindestens 200 000 Euro betragen und eine Halle mit 1 000 Plätzen vorhanden sein. Für die "Pro B", die ebenfalls mit 16 Mannschaften ihren Spielbetrieb aufnimmt, gelten auch zukünftig die aktuellen Zweitligastandards.

© SID

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