Basketball Nationalmannschaft
Basketballer verlieren gegen Serbien

Dem deutlichen Sieg der deutschen Basketball-Nationalmannschaft am Samstag gegen Serbien folgte ein Rückschlag im zweiten Spiel. Trainer Dirk Bauermann war dennoch zufrieden.

Dem deutlichen Sieg folgte eine deutliche Pleite: Nach der Absage von Superstar Dirk Nowitzki gab es für die deutschen Basketballer am Wochenende in zwei Länderspielen gegen Serbien Licht und Schatten. Dem klaren 74:53 am Samstag folgte am Sonntag eine 62:75-Pleite, Bundestrainer Dirk Bauermann bleibt bis zur EM-Endrunde in Polen (7. bis 20. September) damit noch viel Arbeit. Ex-Kapitän Patrick Femerling soll ab Wochenbeginn ins Training der Mannschaft zurückkehren.

"Ich war mit der Leistung meiner jungen Spieler sehr zufrieden. Es war beeindruckend, wie sie gegen den robusten und routinierten Gegner mitgehalten haben. Das zeigt, was in der Mannschaft für Potenzial steckt", sagte Bauermann. "Aber wir können nicht jeden Tag mit 20 Punkten gegen Mannschaften der europäischen Spitze gewinnen."

Beim 74:53 (36:25) am Samstag in Braunschweig hatte Bauermanns Team vor allem mit aggressiver Deckung die dort müden Serben beeindruckt. Die revanchierten sich nun beim 62:75 (35:39) in Dessau. "Da waren wir nicht bissig genug. Deshalb geht der Verlauf des Wochenendes absolut in Ordnung", meinte Bauermann.

Guard Heiko Schaffartzik, der im ersten Match sein Heimspiel-Debüt in der Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) feierte, avancierte in beiden Spielen mit 13 sowie 14 Punkten zum besten Werfer seines Teams.

Kaum Chancen ohne Nowitzki

Ohne Dirk Nowitzki, NBA-Star von den Dallas Mavericks, reist die deutsche Mannschaft nahezu chancenlos zur EM, wo in der Gruppenphase Lettland, Titelverteidiger Russland und ein Qualifikant (wahrscheinlich Frankreich) die Gegner sind.

Bauermann will nach dem Verzicht seines Stars das Angebot seines Ex-Kapitäns Patrick Femerling annehmen, der seine Rückkehr in der aktuell schwierigen Situation angeboten hat. "Patrick wird ab Montag mit zum Training kommen. Was daraus wird, kann ich jetzt noch nicht sagen", erklärte Bauermann.

Nächster Auftritt der neu formierten deutschen Mannschaft ist bereits am Freitag (21. August) in Bamberg, wo zum Auftakt des sogenannten Supercups Mazedonien (18.15 Uhr) der Kontrahent ist. Am Samstag (19.15 Uh/jeweils live im DSF) steht dann an gleicher Stelle das Platzierungsspiel gegen den Sieger der Partie Kroatien gegen Polen auf dem Plan. Danach bestreitet Bauermanns Truppe noch ein hochkarätig besetztes Turnier in der Türkei, sowie zwei Länderspiele gegen Slowenien (2. September in Bonn und 3. September in Karlsruhe), ehe der Coach seinen Kader von 15 auf dann zwölf Spieler reduzieren muss.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%