Basketball Nationalmannschaft
Bauermann künftig nur noch als Bundestrainer aktiv

Dirk Bauermann hat seinen Rücktritt als Trainer der Brose Baskets Bamberg erklärt und wird nur noch als Bundestrainer tätig sein. Der 50-Jährige verlängert um fünf Jahre.

Dirk Bauermann wird in Zukunft nur noch als Trainer der Basketball-Nationalmannschaft fungieren. Der 50-Jährige erklärte seinen Rücktritt als Coach des Bundesligisten Brose Baskets Bamberg. Bauermann, der bei den Franken noch einen Vertrag bis 2009 besaß, hatte schon vor Monaten angekündigt, ab der kommenden Saison die Doppelbelastung aufzugeben und sich für eine Aufgabe entscheiden zu wollen. Beim DBB wird Bauermann seinen bis Ende 2008 datierten Vertrag um weitere fünf Jahre verlängern.

Bauermann führte die Bamberger in seiner Amtszeit seit 2001 zu zwei Meisterschaften (2005 und 2007) und insgesamt viermal ins Play-off-Finale. In der laufenden Saison waren die Bamberger bereits im Viertelfinale an den EWE Baskets Oldenburg gescheitert und hatten auch im BBL-Pokal sowie in der Euroleague enttäuscht.

Seit 2003 fungiert Bauermann in Personalunion als Bundestrainer. Mit dem Nationalteam erreichte er 2005 das Finale der EM und bei den letzten kontinentalen Titelkämpfen 2007 Rang fünf. Vom 14. bis 20. Juli steht für die DBB-Auswahl in Athen das Qualifikationstunier für die Olympischen Spiele in Peking auf dem Programm.

Aufgabenbereich wird erweitert

"Nach Olympia kommt ein Neuaufbau der A-Nationalmannschaft der Männer auf uns zu, der sicher nicht einfach wird und einen langen Atem erfordert. Außerdem werde ich intensiv an den bestehenden Strukturen arbeiten und diese verbessern", erklärte der DBB-Coach. Bauermann werde auch "konzeptionell für den Nachwuchsbereich verantwortlich zeichnen", beschrieb DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt den erweiterten Aufgabenbereich des Bundestrainers.

Vorgesehen ist auch die Einflussnahme auf die Trainerausbildung, die Stützpunktarbeit bei den Landesverbänden und die Talentsichtung und -förderung. "Wir müssen viel früher, nämlich schon in der Grundschule, beginnen, Talente zu suchen, damit wir nachhaltiger und langfristiger entwickeln können. Nur so erhalten wir eine Menge und Tiefe an Talenten, bei denen es dann natürlich und logisch auch Hochtalentierte geben muss", so Bauermann.

Es gehe ihm sehr stark darum, gemeinsam mit dem Profisport, besonders mit der BBL, dafür zu sorgen, "zu gemeinsamen Konzepten zu kommen, um die Zukunft unserer Sportart im extrem hart umkämpften Feld der Mannschaftssportarten hinter Fußball zu sichern."

© SID

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