Basketball Nationalmannschaft
DBB-"Riesen" kommen gegen Griechen unter die Räder

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft musste im Finale des Continental Champions Cup eine herbe Schlappe einstecken. Gegen Griechenland kam das DBB-Team um Dirk Nowitzki mit 47:84 (25:41) unter die Räder.

Die Generalprobe für die WM in Japan ging für die deutschen Basketballer gründlich in die Hose: Die Mannschaft um Superstar Dirk Nowitzki vom NBA-Finalisten Dallas Mavericks verlor das Finale des Champions Cup in China gegen Griechenland deutlich mit 47:84 (25:41) und verpasste damit auch die Revanche für die 62:78-Niederlage im EM-Endspiel von Belgrad im vergangenen September.

"Die Griechen haben auf höchstem Niveau verteidigt und uns damit den Zahn gezogen. Wir waren nicht aggressiv genug und haben deshalb verdient verloren", sagte Bundestrainer Dirk Bauermann, dessen Team zum Auftakt des WM-Turniers (19. August bis 3. September) am Samstag auf Gastgeber Japan (6.00 Uhr/live beim DSF) trifft.

Kein Nowitzki-Punkt nach dem Wechsel

Die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann hatte in Kunshan bereits vor der Halbzeit deutlich das Nachsehen. Superstar Dirk Nowitzki war vor der Pause mit neun Punkten noch erfolreichster Werfer. Nach dem Wechsel traf Nowitzki nicht mehr, Trainer Bauermann gab vielen Ersatzspielern Matchpraxis. Forward Johannes Herber von Alba Berlin war mit zehn Punkten erfolgreichster Schütze.

Viel erfolgreicher präsentierte sich hingegen der Europameister aus Griechenland, der seine Führung über 18:10, 22:11 zur Halbzeit auf 41:25 ausbauen konnte. Die Trefferquote der Griechen lag im ersten Durchgang bei 68 Prozent, während es die deutsche Mannschaft auf einen Wert von 41 Prozent brachte. 16 Rebounds der Hellenen standen vor dem Wechsel nur elf der Deutschen gegenüber.

Magere Trefferquote

Auch nach dem Wechsel konnten die deutschen Korbjäger die erhoffte Wende nicht herbeiführen und mussten mit ansehen, wie die Griechen ihre Führung nach dem dritten Viertel auf 63:36 ausbauten. Am Ende stand bei den Deutschen eine Trefferquote von 35 Prozent zu Buche, während die Griechen den überragenden Wert von 70 Prozent erreichten.

Während des Sechs-Nationen-Turniers in China hatte die deutsche Mannschaft in den ersten Spielen für positive Schlagzeilen gesorgt. Im Test gegen Gastgeber China gab es einen 82:73-Erfolg, gegen Brasilien konnte man sich knapp mit 76:75 durchsetzen. Am Mittwoch will Bauermann bekanntgeben, welcher Spieler noch aus dem 13-Mann-Kader nach Hause geschickt wird.

Die deutschen Korbjäger hatten gegen Griechenland in Johannes Herber (10 Punkte), Nowitzki (9) und Ademola Okulaja (6) ihre besten Werfer.

© SID

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