Basketball NBA
Cleveland Cavaliers im Conference-Halbfinale

In den NBA-Play-off setzten sich die Cleveland Cavaliers mit 99:78 gegen die Detroit Pistons durch und stehen nach vier Spielen als erstes Team im Halbfinale der Play-offs.

Ohne Probleme und als erstes Team überhaupt sind die Cleveland Cavaliers in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in das Halbfinale der Play-offs eingezogen. Gegen die Detroit Pistons benötigte das beste Team der Pre-Saison in der "best of seven"-Serie nur vier Spiele, womit ihnen ein sogenannter "sweep" gelang. Die letzte Partie entschieden die Cavaliers mit 99:78 im Palace of Auburn Hills in Detroit souverän für sich.

"Das ist ein Schritt auf unserer Reise", meinte Cleveland-Coach Mike Brown nach dem Spiel. Bester Mann auf dem Parkett war wieder einmal Superstar Lebron James. Der Forward, der mit "MVP,MVP"-Rufen gefeiert wurde, steuerte 36 Punkte und 13 Rebounds bei. Möglicher Gegner der "Cavs" sind die Miami Heat, die in der Serie mit 2-1 Siegen gegen die Atlanta Hawks führen.

Einen großen Schritt Richtung Halbfinale machten auch die Houston Rockets, denen nach dem knappen 89:88-Erfolg gegen die Portland Trail Blazers noch ein Sieg zum Einzug ins Halbfinale fehlt. Der Drei-Punkte-Wurf von Rudy Fernandez zwei Sekunden vor Schluss reichte nicht mehr, um die dritte Niederlage der Blazers noch zu verhindern. Der chinesische Superstar Yao Ming war mit 21 Punkten und zwölf Rebounds der Sieges-Garant der Rockets.

Die Boston Celtics müssen derweil schon in Runde eins mehr schwitzen, als zu erwarten war. In Spiel vier gegen die Chicago Bulls unterlag der aktuelle Champion mit 118:121 nach zweifacher Overtime und musste damit den 2:2-Ausgleich in der "best of seven"-Serie hinnehmen.

In einem spannenden und engen Spiel avancierte John Salmons zum Matchwinner. Mit zwei verwandelten Freiwürfen 17 Sekunden vor Ende der zweiten Verlängerung brachte der Forward sein Team 121:118 in Führung, 0,8 Sekunden vor Ende blockte er dann den "Dreier"-Versuch von Celtic-Star Paul Pierce erfolgreich und verhinderte so den möglichen Ausgleich. 4,5 Sekunden vor Ende der ersten Overtime hatte Ben Gordon den Außenseiter aus Chicago mit einem verwandelten Drei-Punkte-Wurf erst in die zweite Verlängerung gerettet. Boston hatte in Spielmacher Rajon Rondo seinen überragenden Akteur, ihm gelang mit 25 Punkten, elf Rebounds und elf Assists ein "triple-double". Bei den Bulls überzeugte Derrick Rose mit 23 Punkten.

Die Spiele in der Übersicht:

Chicago Bulls - Boston Celtics 121:118 (Play-off-Stand: 2:2), Detroit Pistons - Cleveland Cavaliers (Play-off-Stand: 0:4) 78:99, Philadelphia 76ers - Orlando Magic 81:84 (Play-off-Stand: 2:2), Houston Rockets - Portland Trail Blazers 89:88 (Play-off-Stand: 3:1)

© SID

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