Basketball NBA
Dallas baut Siegesserie dank Nowitzki weiter aus

Die Dallas Mavericks haben gegen die New Jersey Nets ihren elften Sieg in Folge eingefahren. "The German Wunderkind" Dirk Nowitzki trug mit 21 Punkten seinen Teil zum Erfolg bei.

Dirk Nowitzki hat bei den Dallas Mavericks eine neue Erfolgsformel gefunden: Minimaler Aufwand - maximaler Ertrag. Der deutsche Basketballstar und sein texanisches Team feierten mit dem 102:89 gegen die New Jersey Nets bereits den elften Sieg in Serie und mussten sich dabei nicht einmal voll verausgaben. "Natürlich wird es noch Spiele für uns geben, bei denen wir uns mehr anstrengen müssen, aber heute war es ausreichend. Jeder von uns hatte einen guten Tag", so Nowitzki.

Der Würzburger erzielte dabei mit 21 Punkten und zehn Rebounds bereits sein siebtes so genanntes Double-Double der laufenden Saison, "gönnte" aber auch seinen Mannschaftskameraden noch ein großes Stück vom Kuchen. So erzielten auch Shawn Marion (18) sowie Caron Butler und Jason Terry (beide 15) eine zweistellige Punkteausbeute.

Nowitzki: "Ich erzwinge den Ball nicht mehr so wie früher"

Für Nowitzki ist die Arbeitsteilung auf dem Parkett der Weg zum Erfolg. "Ich erzwinge den Ball nicht mehr so sehr wie in der Vergangenheit. Früher wurde ich aus nahezu jeder Position angespielt, heute lasse ich die Jungs ihr Glück versuchen und werfen."

Das macht die Mannschaft, in der Nowitzki in den vergangenen Jahren meist den Alleinunterhalter spielen musste, unberechenbarer. Die aktuelle Serie gibt "The Big D." Recht. Noch sechs Erfolge benötigen die Mavericks, dann hätten sie ihren Klubrekord von 17 Siegen in Serie vom 12. März 2007 eingestellt.

Die Defense als Basis des Erfolgs

Das Glanzstück der "Mavs" ist die Defensive. "Wenn Sie jemanden loben wollen, dann unsere Defense. Das haben wir im Trainingscamp einstudiert. Jetzt machen wir einen großartigen Job und gewinnen unsere Heimspiele", sagte Caron Butler.

Der von seinen Magenproblemen genesene Center Tyson Chandler verlieh der Dallas-Abwehr mit fünf Rebounds zusätzlichen Halt. Und so schwärmte auch Mavericks-Coach Rick Carlisle vom Prunkstück der Mannschaft. "Dirk spielt ein gutes Jahr in der Defensive, genauso wie Terry Johnson. Die Umsetzung meiner Vorgaben fängt bei den besseren Spielern an", sagte Carlisle, dem auch die Leistung von Jose Barea gefallen haben dürfte.

Rekord: 13 Assists von Jose Barea

Der Guard aus Puerto Rico sorgte gegen die Nets gleich für zwei Highlights. Mit einem No-Look-Pass im letzten Viertel leitete er einen spektakulären Dunk von Ian Mahinmi ein und stellte zudem mit 13 erzielten Assists einen persönlichen Rekord auf.

Mit einer Bilanz von 18:4 Siegen sind die Dallas Mavericks vor dem Spitzenspiel am Sonntag gegen die Utah Jazz die Nummer zwei in der NBA. Nur der texanische Rivale San Antonio Spurs (18:3) liegen noch vor ihnen, jene Mannschaft, die Dallas in der vergangenen Saison in Runde eins der Play-offs ausgeschaltet hatte.

Im Ostenküstenduell zwischen den Boston Celtics und den Philadelphia 76ers konnten die Celtics durch den knappen 102:101-Erfolg die Tabellenführung in der Atlantic Division ausbauen. Eine Niederlage mussten die Orlando Magic trotz 39 Punkte von Dwight Howard einstecken. Gegen die Portland Trail Blazers verlor das Team aus Florida 83:97.

© SID

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