Basketball NBA
Dallas verliert bei Nowitzki-Comeback

Dirk Nowitzki kehrte nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Houston ins Team der Dallas Mavericks zurück. Die 81:85-Niederlage gegen Portland konnte er jedoch nicht verhindern.

Bis 38 Sekunden vor der Schlusssirene machte sich der überdimensional bandagierte Ellbogen von Dirk Nowitzki nur optisch bemerkbar, doch ausgerechnet beim entscheidenden Wurf zitterten dem deutschen Basketball-Nationalspieler die Hände: Der Superstar der Dallas Mavericks vergab bei seinem Comeback nach der kurzen Verletzungspause in der Schlussphase einen Dreipunkte-Wurf zur möglichen Führung und war nach dem 81:85 gegen die Portland Trail Blazers mächtig frustriert. Trotz 27 Punkten und neun Rebounds hatte der gebürtige Würzburger die fünfte Heimniederlage der "Mavs" in der nordamerikanischen Profiliga NBA nicht verhindern können.

"Ich habe das Gefühl, dass ich in den Heimspielen jeden Distanzwurf verwandeln muss, damit wir am Ende gewinnen", sagte Nowitzki, der ein Spiel pausiert hatte. Gegen die Houston Rockets war er böse mit Houstons Carl Landry zusammengeprallt und musste mit drei Stichen genäht werden.

"Wenn ich nicht treffe, dann verlieren wir"

"Wenn ich nicht treffe, dann verlieren wir. Ich weiß auch nicht: Wir müssen uns irgendetwas ausdenken", meinte der 31-Jährige nach der neunten Saisonniederlage. Damit kritisierte Nowitzki offen die schwache Wurfquote seiner Mitspieler von gerade einmal 38,8 Prozent und das zu stark auf ihn fokussierte Spiel der Texaner.

Vor 19 863 Zuschauern zeigten die Gastgeber eine schwache erste Hälfte und mussten zu Beginn des zweiten Spielabschnitts einem Elf-Punkte-Rückstand hinterherlaufen (33:44). Erst im dritten Viertel zeigte das Team von Trainer Rick Carlisle sein wahres Gesicht. Dallas kam noch auf 81:83 heran, doch Andre Miller sorgte mit zwei verwandelten Freiwürfen sechs Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. "Wenn man nur ein gutes Viertel spielt, kann man kein NBA-Spiel gewinnen", sagte Carlisle.

Weiterhin auf Play-off-Kurs

Immerhin blieb Dallas trotz der Niederlage auf Play-off-Kurs. Mit 20 Siegen belegt das Team hinter Titelverteidiger Los Angeles Lakers den zweiten Platz in der Western Conference, Portland (18:12) ist Sechster.

Auch der zweite deutsche Nationalspieler in der NBA wurde für sein gutes Spiel nicht belohnt. Chris Kaman stellte zwar mit 29 Punkten seine Karrierebestleistung für die Los Angeles Clippers auf, musste sich am Ende mit den Kaliforniern aber 99:108 bei den Houston Rockets geschlagen geben.

"Dieser Rekord interessiert mich nicht. Es tut mir weh, dass wir verloren haben", sagte Center Kaman. Die Clippers sind nach der 16. Saisonniederlage auf Platz 13 der Western Conference weit von einem Play-off-Platz entfernt.

Der Spieltag im Überblick:

Charlotte Bobcats - Detroit Pistons 88:76, Washington Wizards - Philadelphia 76ers 105:98, Boston Celtics - Indiana Pacers 103:94, New York Knicks - Chicago Bulls 88:81, Memphis Grizzlies - Golden State Warriors 121:108, Minnesota Timberwolves - Atlanta Hawks 87:112, Dallas Mavericks - Portland Trail Blazers 81:85, Houston Rockets - Los Angeles Clippers 108:99, Los Angeles Lakers - Oklahoma City Thunder 111:108

© SID

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