Basketball NBA
Detroit Pistons weiter nicht zu stoppen

In der NBA scheint gegen die Detroit Pistons weiter kein Kraut gewachsen. Das Team aus "Motor City" verbesserte seine Bilanz als bestes Team der Liga dank eines 93:83-Sieges bei den New Jersey Nets auf 11:2-Siege.

Die Dallas Mavericks von Dirk Nowitzki und die Washington Wizards haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA eins gemeinsam: Sie waren als bislang einzige Teams in der Lage, den Detroit Pistons eine Niederlage beizubringen. Am Mittwoch scheiterte in den New Jersey Nets dagegen bereits die elfte Mannschaft der Liga an diesem Unterfangen. Die Pistons, zurzeit die Nr. 1 der Liga, setzten sich in der Continental Airlines Arena zu East Rutherford mit 93:83 durch und verdarben den Nets damit zugleich den 1 000. Sieg der Franchise-Geschichte.

Zur Halbzeit hatten die Gastgeber noch mit 45:40 vorne gelegen, doch 30 Punkte von Richard Hamilton und insgesamt zehn erfolgreiche Dreier ließen am Ende doch Detroit jubeln. Chauncey Billups steuerte weitere 20 Zähler bei. Beste Schützen der Nets waren Vince Carter (27) und Richard Jefferson (20). "Ich glaube, die Jungs brauchen einfach die Herausforderung", sagte Pistons-Coach Flip Saunders, "Manchmal scheinen sie sich zu langweilen, doch dann ist es, als ob ein Vorhang hochgeht und man kann es ihren Gesichtern ansehen. Dann schalten sie vom fünften in den sechsten Gang".

Toronto und Atlanta weiter glücklos

Am anderen Ende der Tabelle gab es für die beiden schlechtesten Teams der NBA keine Wende zum Besseren. "Schlusslicht" Toronto Raptors kassierte zuhause mit dem 66:92 die 15. Niederlage im 16. Spiel, die Atlanta Hawks verloren beim 74:96 gegen die Miami Heat die 12. von 14 Partien.

In Toronto buhten 14 993 Fans - Minusrekord für die Raptors in der laufenden Saison - ihr Team fast durchgängig aus. Gästespieler Damon Stoudamire, mit 19 Punkten bester Grizzly, hatte Mitleid mit seinem ehemaligen Verein: "Sie tun mir leid. Ich weiß, wie es ist so viele Spiele zu verlieren". 1997/98 hatte Stoudamire mit den Raptors eine Saison mit 16:66-Siegen erleben müssen. "Es ist extrem frustrierend. Wir müssen einfach einen Weg finden, endlich ein paar Spiele zu gewinnen", erklärte Torontos Coach Sam Mitchell.

In Atlanta erzielten die Hawks so wenig Punkte wie noch nie in der Spielzeit, da half es auch nichts, dass die Heat erneut ohne den am Knöchel verletzten Shaquille O´Neal antreten musste. Das Team aus Florida feierte nichtsdestotrotz den ersten Auswärtssieg ohne "Shaq". Jason Williams traf für 21 Punkte, Dwayne Wade für 20, während Alonzo Mourning 14 Punkte und zwölf Rebounds beisteuerte. Bester Werfer der Gastgeber war Zaza Pachulia mit 17 Punkten.

Der Spieltag im Überblick: Cleveland Cavaliers - Los Angeles Clippers 112:105 OT, Toronto Raptors - Memphis Grizzlies 66:92, Atlanta Hawks - Miami Heat 74:96, Washington Wizards - Portland Trail Blazers 96:89, New York Knicks - Chicago Bulls 109:101, New Jersey Nets - Detroit Pistons 83:93, Boston Celtics - Philadelphia 76ers 110:103, Phoenix Suns - Indiana Pacers 109:91, Denver Nuggets - New Orleans Hornets 95:102, Seattle Supersonics - Charlotte Bobcats 104:94, Golden State Warriors - Sacramento Kings 113:106.

© SID

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