Basketball NBA
Detroit Pistons wittern wieder Morgenluft

Dank einer starken Defense und eines überragenden Tayshaun Prince haben die Detroit Pistons wieder Morgenluft gewittert. In Spiel fünf der NBA-Halbfinals siegte der Vizemeister gegen Miami 91:78 und verkürzte auf 2:3.

Die Detroit Pistons haben das vorzeitige Aus im Kampf um die Meisterschaft der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA vorerst abwenden können. In Spiel fünf der "best-of-Seven"-Serie siegten die Pistons gegen die Miami Heat 91:78 (47:43) und verkürzten im Play-off-Halbfinale auf 2:3. Allerdings haben die Heat im nächsten Spiel am Freitag Heimrecht und können mit einem weiteren Sieg die erste Finalteilnahme der Vereinsgeschichte klar machen.

Nach zuletzt schwachen Auftritten fanden die Pistons in Spiel fünf der Serie zu alten Stärken zurück. Neben der intensiven Defense durfte sich das Team von Trainer Flip Saunders bei Tayshaun Prince bedanken. Der Forward erzielte 29 Punkte - eine neue persönliche Play-off-Bestleistung für den 26-Jährigen. "Wir haben zwei Wochen lang ängstlich gespielt. Es war höchste Zeit, wieder die alte Aggressivität zu zeigen", sagte Pistons-Coach Saunders nach der Partie.

Wade bleibt unter seinem Durchschnitt

Die wiederentdeckte Intensität in der Defense bekam vor allem Miamis Dwyane Wade zu spüren. Der Kopf der Heat erzielte in der Halbfinal-Serie bisher durchschnittlich 31 Punkte für seine Farben. Bei der 78:91-Niederlage in Spiel fünf gestatteten die Pistons Wade lediglich 23 Zähler. Neben Wade war Shaquille O´Neal mit 19 Punkten der erfolgreichste Werfer für Miami.

Trotz der Niederlage zeigen sich die Heat weiter optimistisch: "Wir stehen nicht unter Druck, wir können ganz befreit aufspielen", so Wade nach dem Spiel. Heat-Coach Pat Riley hatte die Gründe für die Niederlage schnell gefunden: "Die Pistons haben ihr Spiel auf ein anderes Level gehoben. Da konnten wir nicht mithalten." Auch die schlechte Freiwurf-Trefferquote von gerade einmal 30 Prozent war mitentscheidend für die Niederlage der Gäste aus Florida.

Bei den Pistons überzeugten neben Matchwinner Prince auch Chauncey Billups (17 Punkte, zehn Assists) und Richard Hamilton (16 Punkte, zehn Rebounds).

© SID

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