Basketball NBA
James und Allen führen Eastern Conference zum Sieg

Beim 57. Allstar-Spiel der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in New Orleans haben Lebron James und Ray Allen das Team der Eastern Conference zu einem 134:128-Sieg geführt.

Basketball-Fans aus aller Welt waren nach New Orleans gekommen, um beim diesjährigen Allstar-Spiel der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA dabei zu sein. Die 16 271 Zuschauer in der Halle und die Mill. an den Fernsehgeräten sahen dabei ein hochklassiges Spiel, in dem sich das Team der Eastern Conference am Ende mit 134:128 (74:65) durchsetzen konnte. Im 57. Allstar-Spiel feierte der Osten damit bereits den 35. Sieg.

Beste Scorer beim Team aus dem Osten waren Ray Allen (Boston Celtics) mit 28 Punkten sowie Lebron James (Cleveland Cavaliers) mit 27 Zählern. Der Forward der Cavaliers lieferte zudem neun Assists und pflückte acht Rebounds. Für diese Leistung wurde er nach der Begegnung als "wertvollster Spieler" der Begegnung ausgezeichnet. "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Die MVP-Trophäe bedeutet mir sehr viel", gab James zu Protokoll. Für den "King" war es bereits die zweite MVP-Auszeichnung beim Allstar-Spiel.

Energieleistung des Westens

Bereits im dritten Viertel schien die Begegnung bei einem Spielstand von 95:79 zu Gunsten des Ostens entschieden zu sein. Doch das Team der Western Conference kämpfte sich zurück und ging 6:52 Minuten vor dem Ende mit 112:110 in Führung. In der Folge wechselte die Führung noch fünfmal, ehe der Sieg des Ostens feststand.

Bester Werfer auf Seiten der Western Conference waren Carmelo Anthony (Denver Nuggets), Brandon Roy (Portland Trail Blazers) und Amare Stoudemire (Phoenix Suns) mit jeweils 18 Punkten. Der deutsche Nationalspieler Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks) verbuchte 13 Zähler und vier Rebounds. Superstar Kobe Bryant (Los Angeles Lakers) konnte aufgrund seiner Fingerverletzung nur 2:52 Minuten spielen.

Als Ersatzspieler von der Bank kommend, stellte Nowitzki in 25:41 Minuten mit 13 Punkten eine persönliche Bestmarke auf. Schon am Samstag hatte sich Nowitzki beim Dreipunktewettbewerb geschlagen geben müssen. Hinter Vorjahressieger Jason Kapono von den Toronto Raptors und Daniel Gibson von den Cleveland Cavaliers belegte der Nationalspieler, der die Konkurrenz vor zwei Jahren gewonnen hatte, nur Rang drei.

New Orleans ein Gewinner

Ein weiterer Gewinner des Allstar-Wochenendes war die Stadt New Orleans. Zweieinhalb Jahre nach den Zerstörungen durch den Hurrikan Katrina halfen die NBA-Stars bei einigen Wiederaufbauprojekten und spülten durch ihren dreitägigen Auftritt schätzungsweise rund 80 bis 90 Mill. Dollar in die Kassen der Südstaaten-Metropole. "Ich hoffe, jeder Spieler hat die Kinder zum Lächeln gebracht. Das Allstar-Game in New Orleans auszurichten, hat den Familien hier sicherlich Auftrieb gegeben", erklärte James.

Im kommenden Jahr findet die große Spaß- und Showveranstaltung in Phoenix/Arizona statt. Dort wurde die Partie zuletzt 1995 ausgetragen. Damals gewann der Westen 139:112.

© SID

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