Basketball NBA
Kein Stich bei den Hornets - Mavericks vor dem Aus

Die Dallas Mavericks stehen in den Play-offs der NBA früh mit dem Rücken zur Wand. Dirk Nowitzki und Co. unterlagen 103:127 bei den New Orleans Hornets und liegen damit 0:2 zurück.

Den Dallas Mavericks droht in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NBA wie im Vorjahr das Erstrundenaus. Die Mannschaft um den deutschen Superstar Dirk Nowitzki, die in der vergangenen Saison zum Auftakt der Ausscheidungsspiele überraschend an den Golden State Warriors gescheitert war, hat auch das zweite Aufeinandertreffen mit den New Orleans Hornets verloren. Die schwachen Texaner unterlagen in der Nacht zum Mittwoch klar 103:127 und liegen in der "best-of-seven"-Serie vor den beiden anstehenden Heimspielen mit 0:2 im Hintertreffen. Das erste Duell war mit 104:92 an die Hornets gegangen.

"Werde jetzt nicht alles aus dem Fenster werfen"

Nach der Schlussssirene wirkte Nowitzki frustriert und sichtlich angefressen. Wenige Minuten später jedoch sandte er Durchhalteparolen an seine Teamkollegen. "Ich bin davon überzeugt, dass wir die Qualität haben, die Serie doch noch zu gewinnen", meinte Nowitzki, mit 27 Punkten einmal mehr bester Werfer der "Mavs". "Ich werde jetzt nicht alles aus dem Fenster werfen. Wir müssen uns noch mehr konzentrieren, attackieren und aggressiver spielen - und zwar auf beiden Seiten des Feldes. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir das wichtige Spiel drei gewinnen werden", so Nowitzki.

Dallas muss aus den Heimspielen am Freitag und Sonntag mindestens einen Sieg holen, um das Rennen um den Einzug in die zweite Runde nicht vorzeitig zu verlieren. Für die Mavericks spricht derzeit nur die Statistik, denn die Hornets konnten die letzten 13 Gastspiele in Dallas nicht gewinnen.

Der Schlüssel zum Erfolg von New Orleans, das in der regulären Saison als zweitbestes Team im Westen das Play-off-Ticket gelöst hatte, war erneut Chris Paul. Der Topscorer der Hornets erzielte 32 Punkte und stellte mit 17 Assists einen Play-off-Klubrekord auf. Der Heimsieg der Hornets geriet niemals ernsthaft in Gefahr. Nach einem Zwölf-Punkte-Rückstand übernahmen die Hornets das Kommando und führten zur Pause bereits 67:51.

San Antonio Spurs und Orlando Magic weiter auf Kurs

Die San Antonio Spurs haben derweil auf dem Weg zur angestrebten Titelverteidigung den zweiten Erfolg gelandet. Gegen die Phoenix Suns gelang dem NBA-Champion ein 102:96-Sieg und damit die 2:0-Serienführung. Tony Parker mit 32 und Manu Ginobili mit 29 Punkten waren die erfolgreichsten Werfer auf Seiten des Meisters. Bester Werfer auf dem Parkett war Suns-Forward Amare Stoudemire, seine 33 Zähler wurden am Ende aber nicht belohnt. Center Shaquille O'Neal holte für Phoenix 19 Punkte und 14 Rebounds.

Ebenfalls 2:0 führen die Orlando Magic nach einem knappen 104:103 über die Toronto Raptors. Chris Bosh verpasste 1,9 Sekunden vor dem Ende der Begegnung mit einem Fehlwurf den möglichen Sieg für die Gäste, war mit 29 Punkten und zehn Rebounds aber dennoch stärkster Spieler seines Teams. Bei Orlando war einmal mehr Dwight Howard mit 29 Zählern und 20 Rebounds die dominierende Figur.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Orlando Magic - Toronto Raptors 104:103 (Play-off-Stand: 2:0), New Orleans Hornets - Dallas Mavericks 127:103 (2:0), San Antonio Spurs - Phoenix Suns 102:96 (2:0)

© SID

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