Basketball NBA
"King James" soll "Cavs" zum ersten Titel führen

Wenn die Cleveland Cavaliers in den heute beginnenden NBA-Finals die favorisierten San Antonio Spurs herausfordern, ruhen die Hoffnungen der "Cavs"-Fans im Kampf um den ersten Titel der Geschichte auf Lebron James.

"King James" liegt die Basketball-Welt bereits vor dem finalen Showdown zu Füßen. Der erst 22-jährige Lebron James will die Cleveland Cavaliers in der heute beginnenden "best-of-seven"-Finalserie der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) gegen die favorisierten San Antonio Spurs zum ersten Titel der Vereinsgeschichte führen und gleichzeitig das schwindende Interesse am Nationalsport wiederbeleben.

Designierter Jordan-Nachfolger

Es wird wieder über Basketball gesprochen in den USA, nachdem die Einschaltquoten während der Endspiele der vergangenen beiden Jahre drastisch zurückgingen. Der Grund ist 2,03m groß, 110 Kilo schwer und erklärtermaßen der elektrisierendste Newcomer seit Michael Jordan. James fertigte schon in der High School die Konkurrenz dermaßen eindrucksvoll ab, dass ihn die NBA ohne die sonst übliche College-Erfahrung einen Profivertrag unterzeichnen ließ.

Auch den Sponsoren blieb das Potenzial des Jahrhundertalents nicht verborgen. Der Sportartikelhersteller Nike ließ sich seine Dienste sage und schreibe 90 Mill. Dollar kosten, und das schon, bevor dieser einen einzigen Korb in der NBA erzielte. Anders als viele seiner vor ihm als Jordan-Nachfolger gefeierte Kollegen bestätigte der in Cleveland geborene James die Vorschusslorbeeren.

Als er zuletzt im Halbfinale gegen Detroit in spektakulärer Manier die letzten 25 Punkte der Partie im Alleingang erzielte, war sich selbst der große Earvin "Magic" Johnson sicher: "Der Junge verdient das Prädikat Weltklasse. "King James" wird auf Jahre hinaus die Liga beherrschen."

Eine Stadt glaubt an den Sieg

Die Arbeiterstadt Cleveland versetzt der Siegeszug der "Cavs" in pure Ekstase. Für bis zu 15 000 Dollar ging ein Billett über die Ladentheke, die Außenseiterrolle gegen die in den letzten acht Jahren dreimal zum Meister gekürten Spurs hält die Fans nicht vom Träumen ab. "We believe" prangt es von Hunderten von Plakaten, die Sports Illustrated präsentierte James passend dazu auf dem Titel als den "Auserwählten".

Im Lager der Spurs, die bei den ersten beiden Begegnungen Heimrecht genießen, ist man angesichts des Vertrauens in die eigene Defensive und des wiedererstarkten Tim Duncans siegessicher. "San Antonio vier, Cleveland eins", prognostizierte Spurs-Forward Michael Finley schon einmal das Endergebnis. James entrang das nur ein müdes Lächeln. "Ich wiederhole, was ich schon vor meinem ersten Spiel in der NBA sagte. Ich möchte Cleveland in eine pulsierende Stadt wie Las Vegas verwandeln. Mit dem Titel im Gepäck ist das ein Kinderspiel."

Die Termine der NBA-Finals:

Donnerstag (7. Juni) und Sonntag (10.) jeweils in San Antonio, Dienstag (12.), Donnerstag (14.) und wenn nötig Sonntag (17.) jeweils in Cleveland, eventuell Dienstag (19.) und Donnerstag (21.) jeweils in San Antonio.

© SID

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