Basketball NBA
Lakers entthronen Titelverteidiger Spurs

Los Angeles steht im Play-off-Finale der NBA. Im fünften Halbfinal-Duell setzten sich die Lakers 100:92 gegen San Antonio durch und entthronten somit den amtierenden Champion.

Die Los Angeles Lakers haben zum ersten mal seit vier Jahren den Einzug ins Play-off-Finale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA perfekt gemacht. Im fünften Spiel der "best-of-seven"-Serie setzten sich die Lakers vor heimischer Kulisse 100:92 gegen die San Antonio Spurs durch und gewannen die Serie am Ende deutlich mit 4:1. Damit musste Titelverteidiger San Antonio im Kampf um die NBA-Krone vorzeitig die Segel streichen. In der Finalserie trifft Los Angeles nun entweder auf die Detroit Pistons oder die Boston Celtics, die im zweiten Halbfinal-Duell derzeit mit 3:2 die Nase vorn haben.

Bryant führt Aufholjagd in der zweiten Halbzeit an

Vor 18 997 Zuschauern im heimischen Staples Center in Los Angeles stellten die Lakers einmal mehr ihre Heimstärke unter Beweis und blieben auch im achten Play-off-Spiel in Folge in eigener Halle ungeschlagen. Zum Matchwinner der Kalifornier im fünften Duell mit San Antonio avancierte Lakers-Superstar Kobe Bryant, der mit 39 Punkten der mit Abstand beste Werfer auf dem Parkett war. 17 Zähler erzielte der Guard allein im vierten Quarter.

Dabei war L.A. in der ersten Halbzeit bereits mit 17 Punkten in Rückstand geraten, verkürzte den Abstand nach zwei Vierteln aber auf sechs Zähler. Im zweiten Durchgang legte Bryant mit insgesamt 26 seiner 39 Punkte dann den Grundstein zum Erfolg. "In der ersten Hälfte lief es nicht bei uns. Wir haben dann versucht, den Rückstand bis zur Halbzeit nicht zu groß werden zu lassen. Dies ist uns gelungen und im zweiten Durchgang haben wir dann noch einmal richtig Gas gegeben", äußerte Bryant nach der Partie zum Spielverlauf.

"Nun wird ein Traum wahr und es ist großartig, diesen mit Jungs zu teilen, die wie Brüder sind", so Bryant über die Stimmung im Team seiner Lakers, für die Pau Gasol mit zwölf Punkten und insgesamt 19 Rebounds sowie Lamar Odom (13 Punkte/8 Rebounds) ebenfalls doppelstellig punkteten. Auf Seiten des entthronten Meisters war Tony Parker mit 23 Punkten bester Werfer, Tim Duncan konnte sich nach dem Ausscheiden auch nicht über seinen "Triple-Double" (19 Punkte/15 Rebounds/10 Assists) freuen.

© SID

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