Basketball NBA
Mavericks auch ohne Nowitzki nicht zu halten

Die Dallas Mavericks sind auch ohne Superstar Dirk Nowitzki in der NBA nicht zu stoppen. Nachdem der deutsche Nationalspieler früh wegen einer Augenverletzung passen musste, kam sein Team zu einem 117:98 gegen Toronto.

Dirk Nowitzki musste wegen einer Augenverletzung kurz vor Ende des ersten Viertels vom Feld, seine Dallas Mavericks ließen sich in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA aber trotzdem nicht von ihrem elften Sieg in Folge abhalten. Die "Mavs" kamen auch ohne ihren Superstar zu einem ungefährdeten 117:98-Erfolg gegen die Toronto Raptors. Mit nunmehr 11:4-Siegen übernahmen die Texaner damit auch die Tabellenführung in der Southwest Division, weil die Konkurrenten Hosuton Rockets (91:102 bei den Phoenix Suns) und San Antonio Spurs (75:83 bei den Utah Jazz) zeitgleich patzten.

Verschwommene Sicht bei Nowitzki

1:46 Minuten vor Ende des ersten Spielabschnitts hatte Nowitzki (sechs Punkte, sechs Rebounds) wegen verschwommener Sicht beim Stand von 34:19 für Dallas das Feld verlassen und sich vom Teamarzt in der Kabine untersuchen lassen. "Es war beängstigend. Auf einmal konnte ich den Spieler, der rechts neben mir lief, nicht mehr sehen", sagte Nowitzki. Der Würzburger kam danach nicht mehr ins Spiel zurück, wird aber aller Voraussicht nach am Freitag gegen Sacramento wieder zur Verfügung stehen. Die medizinische Abteilung gab ihm jedenfalls die Spielerlaubnis.

Für "Dirkules" sprangen andere Akteure in die Bresche, Josh Howard an vorderster Front. Der Forward führte sein Team mit 26 Punkten an, Jerry Stackhouse (23), Jason Terry (14), Eric Dampier (13) und Devin Harris (10) trafen ebenfalls zweistellig. Nowitzki lobte seine Teamkollegen nach der Partie: "Wir haben viele Jungs, die einspringen können. Die Mannschaft hat mehr Substanz als letzte Saison."

Nowitzki hatte sich die Verletzung am Montag beim 93:87 über die Minnesota Timberwolves zugezogen, zunächst allerdings ohne Auswirkungen. "Ich bekam zwei oder drei Mal einen Ellbogen ins Auge. Das waren wohl heute die Auswirkungen." Trotz der Sichtprobleme hatte der Franke, der noch während der Partie von einem Augenarzt untersucht wurde, bis zu seiner Auswechslung sechs Punkte erzielt.

Suns verspielen fast den Sieg - Utah beendet Zwischentief

Die Suns gaben ihren Sieg gegen die Rockets trotz einer zwischenzeitlichen 22-Punkte-Führung fast noch aus der Hand, als Tracy Mcgrady die Texaner 9:21 Minuten vor Spielende plötzlich mit 74:72 in Front brachte. Doch ein 14:3-Lauf innerhalb von vier Minuten brachte Phoenix wieder auf die Erfolgsspur und sicherte dem Team von Steve Nash den fünften Sieg in Folge. Mcgrady machte 23 Punkte für Houston, Amare Stoudemire 22 für die Suns.

San Antonio musste sich im Spitzenspiel beim Spitzenreiter der Western Conference aus Utah trotz zehn Punkten Vorsprung in der ersten Hälfte geschlagen geben. Die Jazz hatten zuletzt zweimal hintereinander verloren. Carlos Boozer war mit 23 Punkten Utahs bester Schütze, Tim Duncan steuerte auf der Gegenseite 21 Zähler bei.

Der Spieltag im Überblick: Boston Celtics - New Jersey Nets 103:106, Dallas Mavericks - Toronto Raptors 117:98, Cleveland Cavaliers - New York Knicks 98:101, Atlanta Hawks - Charlotte Bobcats 99:90, Utah Jazz - San Antonio Spurs 83:75, Phoenix Suns - Houston Rockets 102:91, Seattle Supersonics - Orlando Magic 84:94, Los Angeles Clippers - Memphis Grizzlies 105:90, Golden State Warriors - Indiana Pacers 106:108.

© SID

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