Basketball NBA
Mavericks gehen als Außenseiter in die Play-offs

Heute beginnen die Play-off-Spiele der NBA. Laut Experten-Meinung wird Dirk Nowitzki mit den Dallas Mavericks auch in diesem Jahr leer ausgehen. Als Titelaspiranten gelten Titelverteidiger San Antonio und Detroit.

Wenn die 16 besten NBA-Teams in der Play-off-Runde ab heute aufeinandertreffen, werden nach Ansicht der Experten am Ende die Vorjahresfinalisten das Rennen unter sich ausmachen. Demnach würde San Antonio triumphieren, Detroit wäre Vizemeister und Dirk Nowitzki erneut nur "Meister der Herzen".

Dass die Dallas Mavericks trotz einer großartigen Saison mit 60 Siegen einmal mehr nicht auf der Liste der ernstzunehmenden Titelaspiranten auftauchen, kann Nowitzki nicht von einer überraschenden Prognose abhalten: "Unsere Chancen, den Titel zu gewinnen, war nie größer als in diesem Jahr. Wir können mit allen Mannschaften mithalten."

Auf amerikanischen Bildschirmen wird seit Wochen gejubelt. Alle dürfen sie da in NBA-Werbespots angesichts des erwarteten Meistertitels Fäuste ballen und ihre Freude herausschreien. Shaquille O´Neal, Tim Duncan und selbst Kobe Bryant, dessen kriselnde Lakers sich erst in letzter Sekunde für die Play-offs qualifizierten. Nowitzki - soeben von einem US-Kolumnisten erneut zum besten weißen Spieler seit Larry Bird gekürt - fehlt in dem Spot. Ein Fauxpas mit Symbolcharakter, denn Dallas gilt auch unter dem neuen Trainer Avery Johnson nicht als erste Basketball-Adresse.

Fiba-Pokal des besten europäischen Spielers für Nowitzki

Dabei hat der gebürtige Würzburger in diesem Winter seinen Status als Superstar mit einer Reihe von persönlichen Bestleistungen untermauert. Als Belohnung wurde er am Mittwochabend vor der sportlich unbedeutenden 71:85-Heimniederlage im letzten regulären Saisonspiel gegen die Los Angeles Clippers zu "MVP"-Rufen des Publikums mit dem Fiba-Pokal für den besten europäischen Basketballspieler ausgezeichnet. Das Spiel selbst schaute sich "Dirkules" von der Bank aus an, er wurde für die Erstrundenserie gegen die Memphis Grizzlies geschont.

"Dieser Gegner ist nicht zu unterschätzen. Memphis hat uns die gesamte Saison über Probleme bereitet", warnte Johnson seine Truppe, den Gegner nicht zu unterschätzen. Allerdings konnte das Team aus Tennessee in seiner Vereinsgeschichte in acht Anläufen noch kein einziges Play-off-Spiel gewinnen. Zudem dürfte sich auch in den Play-offs die neugewonnene Defensivstärke der Mavericks bezahlt machen. Mit durchschnittlich 93,1 Punkten pro Spiel erlaubten sie dem Gegner in dieser Saison so wenig Punkte wie nie zuvor.

In Runde zwei droht Dallas ein Showdown mit San Antonio

In weiteren Begegnungen der Western Conference trifft der an Nummer eins gesetzte Titelverteidiger San Antonio Spurs auf die Sacramento Kings, die Phoenix Suns bekommen es mit den Los Angeles Lakers zu tun und die überraschend starken Los Angeles Clippers müssen bei den Denver Nuggets antreten. Sollte Dallas die Auftaktrunde überstehen, droht in Runde zwei gleich ein Showdown mit San Antonio.

Im Osten dominierte einmal mehr das defensivorientierte Spielsystem der Detroit Pistons. Dem Vizemeister steht zum Auftakt mit den Milwaukee Bucks eine auf dem Papier einfache Aufgabe ins Haus. Shaquille O´Neal und die Miami Heat treffen zunächst daheim auf Altmeister Chicago Bulls, die New Jersey Nets empfangen die Indiana Pacers und die Cleveland Cavaliers und deren Jungstar Lebron James müssen sich mit den Washington Wizards auseinandersetzen.

© SID

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