Basketball NBA
Mavericks in Portland nach Verlängerung siegreich

Die Dallas Mavericks sind nach einem 95:89-Erfolg nach Verlängerung bei den Portland Trail Blazers gemeinsam mit den San Antonio Spurs Spitzenreiter der Southwest Division. Die Spurs unterlagen den Denver Nuggets 85:89.

Die Dallas Mavericks um den deutschen Superstar Dirk Nowitzki haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA die Tabellenspitze der Southwest Division erreicht. Bei den Portland Trail Blazers gewannen die "Mavs" mit 95:89 nach Verlängerung. Nowitzki steuerte 23 Punkte zum Sieg der Texaner bei. Die Mavericks sind mit 31 Siegen und zehn Niederlagen gemeinsam mit den San Antonio Spurs an der Spitze der Division und zugleich nach den Detroit Pistons (33:5) zweitbestes Team der NBA.

"Dirk kann nicht jeden Tag seine beste Leistung abrufen. Deshalb ist es gut, dass wir ein Team sind, in dem jeder ein Spiel allein gewinnen kann", sagte Forward Jerry Stackhouse nach dem Erfolg, der nur in der Schlussphase noch einmal in Frage gestellt wurde. Nachdem Dallas fünf Minuten vor Schluss mit zehn Punkten führte, kam Portland noch einmal auf drei Zähler heran.

Rekord für Bryant

Kobe Bryant wandelt derweil auf den Spuren des großen Wilt Chamberlain. Der Guard der Los Angeles Lakers brachte es am Sonntag beim 122:104 über die Toronto Raptors auf 81 Punkte und ist damit der zweiterfolgreichste Werfer in der Geschichte der National Basketball Association (NBA). Wilt "the Stilt" Chamberlain hatte am 2. März 1962 im Spiel seiner Philadelphia 76ers gegen die New Yorks Knicks 100 Punkte erzielt.

"Ich kann es nicht erklären, es lief einfach rund. Wahrscheinlich brauche ich ein paar Tage, um die Tragweite dieses Spiels zu sehen", sagte Bryant nach seinem Auftritt, der von den Zuschauern mit minutenlangen Ovationen bedacht wurde.

Zur Halbzeit standen "nur" 26 Punkte für die Nummer acht der Lakers zu Buche, danach fand quasi jeder Wurf von Bryant ins Netz. Einen Rekord hat Bryant schon heute sicher: Vor ihm schaffte niemand zur Saisonhalbzeit durchschnittlich 35,9 Punkte pro Spiel.

Wie Bryant gingen auch die Phoenix Suns und die Seattle Supersonics auf Punktejagd. Der 152:149-Erfolg der Gäste, bei denen der deutsche Ex-Nationalspieler Detlef Schrempf seit der vergangenen Woche zum Trainer-Stab gehört, bedeutete das höchste NBA-Ergebnis seit fast elf Jahren. Mehr als diese 301 Punkte registrierten die Statistiker zuletzt im April 1995 mit 303 Zählern im Texaner-Duell zwischen den Houston Rockets und Dallas (147:156).

Pistons gefordert

Auch wenn die Detroit Pistons gegen die Houston Rockets gefordert wurden wie selten in dieser Saison, das Top-Team der NBA leistete sich erneut keinen Ausrutscher. Da nutzten den Rockets auch die sensationellen 43 Punte von Tracy Mcgrady nichts. Chauncey Billups und Richard Hamilton führten die Pistons mit jeweils 24 Punkten zum siebten Sieg in Serie.

Die San Antonio Spurs kassierten im Spitzenspiel gegen die Denver Nuggets auf eigenem Parkett eine schmerzhafte 85:89-Niederlage. Bei den Spurs, in eigener Halle in dieser Saison immerhin 19 Mal erfolgreich, machte sich vor allem das Fehlen von All-Star-Guard Manu Ginobili bemerkbar. Für Northwest-Spitzenreiter Denver war es seit 1997 erst der dritte Sieg in San Antonio.

Der Spieltag in der Übersicht:

San Antonio Spurs - Denver Nuggets 85:89, Minnesota Timberwolves - Philadelphia 76ers 84:86, Los Angeles Clippers - Golden State Warriors 105:92, Washington Wizards - Memphis Grizzlies 82:93, Detroit Pistons - Houston Rockets 99:97, Miami Heat - Sacramento Kings 119:99, Phoenix Suns - Seattle Supersonics 149:152, Portland Trail Blazers - Dallas Mavericks 89:95, Los Angeles Lakers - Toronto Raptors 122:104

© SID

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