Basketball NBA
Meister San Antonio zittert sich zum zweiten Sieg

Die San Antonio Spurs haben in den NBA-Play-offs ihre weiße Weste gewahrt. Der amtierende Meister gewann auch Spiel zwei der "best of seven"-Erstrundenserie gegen die Sacramento Kings mit 128:119 nach Verlängerung.

Der amtierende Champion San Antonio Spurs ist der Titelverteidigung in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wieder ein kleines Stück näher gekommen. Die Texaner gewannen in der ersten Runde der Play-offs auch Spiel zwei gegen die Sacramento Spurs mit 128:119 nach Verlängerung und gingen in der "best of seven"-Serie mit 2:0 in Führung.

Für die Hausherren war es im AT&T Center zu San Antonio aber eine gehörige Zitterpartie. Erst vier Sekunden vor der Schlusssirene rettete Routinier Brent Barry den Meister mit einem Dreier zum 109:109 in die Verlängerung. Dort ließen die Texaner aber nichts mehr anbrennen, zogen mit acht Punkten in Serie von 112:113 auf 120:113 davon und brachten den Vorsprung souverän ins Ziel. Neben Barry, der "von der Bank" 22 Zähler holte, überzeugten bei den Spurs besonders der Argentinier Manu Ginobili mit 32 Punkten sowie der zweimalige wertvollste Spieler der Liga (MVP) Tim Duncan, der es zwar nur auf 14 Punkte, dafür aber auf 13 Rebounds brachte.

Lebron James schwächelt

Derweil konnten die Washington Wizards die Erstrundenserie mit einem 89:84 in der zweiten Partie bei den Cleveland Cavaliers ausgleichen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass das Spiel der "Cavs" mit Lebron James steht und fällt. War der Jungstar zum Auftakt noch mit einem "triple double" (32 Punkte, elf Rebounds, elf Assists) der Matchwinner, stand er nun völlig neben der Spur, leistete sich 18 Fehlwürfe sowie zehn Ballverluste, so dass seine 26 Punkte quasi wirkungslos verpufften. Bei den Wizards war Guard Gilbert Arenas mit 30 Punkten bester Werfer.

Ebenfalls zum 1:1 ausgleichen konnten die New Jersey Nets in heimischer Halle gegen die Indiana Pacers. Beim 90:75-Erfolg glänzte Vince Carter, der zwölf von 20 Würfen aus dem Feld traf, letztlich auf 33 Punkte kam und sich damit für Spiel eins revanchierte, als "Air Canada" 21 Fehlversuche fabrizierte.

© SID

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