Basketball NBA
Miami gewinnt bei Champion Los Angeles

Die Stars von Miami Heat haben sich in der NBA selbst ein Weihnachtsgeschenk gemacht: Das Team um Dwyane Wade siegte bei Vorjahreschampion Los Angeles Lakers 96:80.

The Heat is On: Pünktlich zum Weihnachtsfest haben sich die Basketball-Superstars der Miami Heat mit dem 96:80 Sieg beim amtierenden NBA-Champion Los Angeles Lakers ein ziemlich großes Geschenk gemacht. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Titelfavoriten nach dem Wechsel von Lebron James und Chris Bosh nach Miami. Erik Spoelstra, mit 41 Jahren der jüngste Trainer der NBA, will die Millionenstars zum zweiten Titel nach dem Gewinn der Meisterschaft 2006 führen.

Einmal mehr war Superstar James der überragende Spieler auf dem Parkett. Dem 25-Jährigen gelang mit 27 Punkten, elf Rebounds und zehn Korbvorlagen das 31. Triple-Double seiner Karriere. Damit rangiert das Team aus Florida mit 23 Siegen bei neun Niederlagen auf dem zweiten Rang der Eastern Conference hinter den Boston Celtics, die bei Orlando Magic mit 78:86 die fünfte Niederlage der laufenden Saison hinnehmen mussten (23 Siege). Die Lakers hinken ihren eigenen Ansprüchen derzeit deutlich hinterher und belegen nur Platz vier im Westen (21/9).

"Das ist Miami-Heat-Basketball", sagte James nach dem Erfolg im Staples Center in Los Angeles: "Wir sind aufs Parkett gegangen, um zu verteidigen. Wir wussten, dass das unsere beste Chance ist zu gewinnen." Auch Miami-Trainer Erik Spoelstra, einst beim Tus Herten in der zweiten Basketball-Bundesliga aktiv und ein großer Fan von deutschem Bier und deutschen Zügen, war nach dem 23. Saisonsieg zufrieden: "Das Wichtigste war, dass wir unserer Spielphilosophie treu geblieben sind: Verteidigen und zerstören so gut es geht. Das hat uns dann auch in der Offensive den Rhythmus gegeben."

Lakers-Star Kobe Bryant war dagegen restlos bedient: "Das Spiel muss das Wichtigste sein. Man muss sich voll darauf fokussieren, und man muss es so angehen, als ob es das letzte wäre", sagte der 32-Jährige: "Man darf nicht sagen: 'Okay, wir haben zwei Titel und sind damit zufrieden.' Damit bin ich nicht einverstanden. Wir müssen jetzt allmählich mal in die Gänge kommen."

Orlando stoppt Boston

Die Orlando Magic beendeten derweil die 14 Spiele anhaltende Siegesserie der Boston Celtics. Drei Tage nach dem Triumph über NBA-Tabellenführer San Antonio Spurs, bei dem ebenfalls eine Serie von zehn Siegen in Folge endete, feierte Orlando beim hochgehandelten Vizemeister aus Boston den nächsten Sieg. Dabei lag Orlando zur Halbzeit noch mit zwölf Punkten zurück, kämpfte sich in Hälfte zwei zurück in die Partie und drehte dank der 21 Punkte von Brandon Bass und der 16 Punkte von Hedo Turkoglu die Partie.

In den weiteren Partien gewannen die New York Knicks 103:95 gegen die Chicago Bulls, die Denver Nuggets verloren bei den Oklahoma City Thunder 106:114, und die Golden State Warriors setzten sich mit 109:102 gegen die Portland Trail Blazers durch.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%