Basketball NBA Miami jubelt nach viertem Sieg über Finaleinzug

Die Miami Heat stehen als erster Endspielteilnehmer um die Krone in der NBA fest. Im sechsten Spiel setzte sich das Team um Shaquille O´Neal 95:78 gegen die Detroit Pistons durch und gewann die "best-of-seven-Serie" 4:2.

Für Detroit ist der Traum von der dritten Finalteilnahme in Folge ausgeträumt: Die Pistons verloren am Freitag das sechste Spiel im Eastern Conference Finale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit 78:95 gegen die Miami Heat und mussten sich in der "best-of-seven"-Serie mit 2:4 geschlagen geben.

Großer Jubel dagegen bei den meisten der 20 258 Zuschauer in der American Airlines Arena in Miami nach dem ersten Finaleinzug der Heat in der 18-jährigen Vereinsgeschichte. Im Endspiel trifft das Team aus Miami entweder auf die Phoenix Suns oder die Dallas Mavericks um den deutschen NBA-Superstar Dirk Nowitzki.

Shaquille O´Neal bester Werfer der Heat

"Wir fangen gerade erst an", gab sich ein strahlender Miami-Coach Pat Riley nach dem Erfolg selbstbewusst, "die Jungs haben heute ihr Spiel durchgezogen und den Sack zugemacht." Allen voran Topstar Shaquille O´Neal, der mit 28 Zählern und 16 Rebounds den Grundstein zum Sieg legte, Jason Williams steuerte seinerseits 21 Punkte zum Erfolg bei. Damit sprangen beide für Dwyane Wade in die Bresche, der trotz Grippe auflief und am Ende noch auf 14 Punkte und zehn Assists kam. Auf Seiten der Pistons, die in der regulären Saison mit 64 Siegen das beste Team der Liga stellten, zeichnete sich Richard Hamilton mit 33 Punkten als bester Werfer aus.

"Ich habe den Jungs gesagt, dass unser Job noch nicht erledigt ist. Richtig feiern werde ich erst, wenn alles geschafft ist", ließ Shaquille O´Neal seine Erfahrung sprechen. "Shaquille ist einfach Shaquille. Wir konnten ihm den Ball gar nicht oft genug geben", meinte Heat-Coach Riley. "Ich habe den Jungs gesagt, wenn sie einen Korb brauchen, können sie sich auf mich verlassen. In den ersten fünf, sechs Minuten bin ich dann schon ein wenig nervös geworden, weil ich den Ball überhaupt noch nicht berührt hatte. Aber alle anderen haben zu dem Zeitpunkt einfach super gespielt, bis ich dann an der Reihe war", grinste O´Neal.

Nach dem ersten Viertel lag Miami bereits mit fünf Punkten vorne (25:20) und gab die Führung im Laufe des Spiels nicht mehr ab. Ein Zwischenspurt im dritten Durchgang, den die Heat mit 25:17 für sich entschieden, sorgte endgültig für die Vorentscheidung.

© SID

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