Basketball NBA
Nowitzki beim "Mavs"-Sieg gegen Seattle verletzt

Die Dallas Mavericks haben in der NBA ihren fünften Sieg in Folge gefeiert. Beim 103:95 bei den Seattle Supersonics zog sich Dirk Nowitzki bereits im ersten Viertel eine Knöchelverletzung zu und schied verletzt aus.

Schrecksekunde für Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA: Beim 103:95-Erfolg der "Mavs" bei den Seattle Supersonics musste der deutsche Superstar bereits früh mit einem verstauchten linken Knöchel verletzt vom Platz getragen werden.

Dampier führt "Mavs" auf die Siegerstraße

Das Missgeschick ereignete sich nach einem missglückten Freiwurf seines Teamkollegen Jerry Stackhouse: 2:05 Minuten vor Ende des ersten Viertels schnappte sich Seattles Chris Wilcox den Rebound, fiel dabei aber so unglücklich zu Boden, dass er Nowitzki am linken Knöchel traf. Der 28 Jahre alte Forward der Texaner kam ebenfalls zu Fall und blieb einige Minuten liegen, bevor er von zwei Teamkameraden in die Umkleidekabine getragen wurde. Eine sofortige Röntgenuntersuchung schloss einen Knöchelbruch aus, eine Kernspintomographie nach der Rückkehr nach Dallas soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Nowitzki sechs Punkte und drei Rebounds verbuchen können. Am Freitag empfangen die Mavericks vor heimischer Kulisse die Los Angeles Clippers.

"Wenn sowas passiert, ist es am Anfang immer beängstigend. Aber ich habe das schon tausend Mal mitgemacht. Die Ärzte glauben, es sei nur eine Verstauchung. Deshalb bin ich guter Dinge", sagte Nowitzki nach dem Spiel. Aber auch ohne ihren verletzten Topstar ließen sich die Texaner nicht beirren und brachten den fünften Sieg in Folge unter Dach und Fach. Mit 22 Zählern sprang Erick Dampier für Nowitzki in die Bresche und avancierte zum besten Werfer auf Seiten von Dallas. Zudem pflückte der Center stolze 16 Rebounds.

Nowitzkis "Vorgänger" in der NBA, der Leverkusener Detlef Schrempf, hatte in seiner Funktion als Co-Trainer der Supersonics das Unheil kommen sehen: "In der ersten Halbzeit haben wir unter dem Korb zu wenig gebracht. Gegen ein Team wie Dallas rächt sich das."

Duncan bester Werfer der Spurs

Unterdessen feierten auch die San Antonio Spurs ihren fünften Sieg in Folge. Beim 105:98 über die Memphis Grizzlies war Tim Duncan mit 21 Punkten und neun Rebounds bester Mann beim Meister von 2005. Michael Finley steuerte 20 Zähler zum Erfolg bei.

Das Spiel zwischen den Denver Nuggets und den Phoenix Suns wurde derweil abgesagt. Aufgrund eines Schneesturms im US-Bundesstaat Colorado waren starke Winde und extremer Schneefall vorhergesagt. Daraufhin entschieden sich die Verantwortlichen, das Spiel zu verschieben, um Fans und Spieler bei der Anreise zum Stadion nicht zu gefährden. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

Der Spieltag im Überblick:

Philadelphia 76ers - Indiana Pacers 93:101, Atlanta Hawks - Utah Jazz 106:112, Orlando Magic - New Orleans Hornets 86:83, Boston Celtics - Golden State Warriors 95:96, New York Knicks - Charlotte Bobcats 111:109, New Jersey Nets - Cleveland Cavaliers 113:111, Milwaukee Bucks - Miami Heat 121:95, San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 105:98, Portland Trail Blazers - Houston Rockets 89:87, Los Angeles Clippers - Toronto Raptors 96:98, Seattle Supersonics - Dallas Mavericks 95:103, Minnesota Timberwolves - Los Angeles Lakers 94:111

© SID

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