Basketball NBA
Nowitzki bringt Mavericks in Führung

Auch eine Knöchelverletzung konnte Dirk Nowitzki nicht stoppen. Der Würzburger war beim 104:103-Sieg der Dallas Mavericks über die San Antonio Spurs überragend. In der "best-of-seven"-Serie führt Dallas nun 2:1.

Dank eines erneut überragenden Dirk Nowitzkis haben die Dallas Mavericks im Conference-Halbfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA die Führung übernommen. Gegen die San Antonio Spurs siegten die "Mavs" 104:103 und führen damit in der "best-of-seven"-Serie 2:1. Der gebürtige Würzburger erzielte 27 Punkte und schnappte sich 15 Rebounds. 35 Punkte und zwölf Rebounds von San Antonios Superstar Tim Duncan konnten die Mavericks ebensowenig aufhalten, wie eine Knöchelverletzung bei Nowitzki.

Spannendes Finale

Vor allem die letzten acht Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Nicht weniger als zwölfmal wechselte die Führung, dreimal stand die Partie in dieser Phase unentschieden. "Ich denke, beide Teams haben heute vor allem in Offensive hervorragend gespielt. Es war ein großartiges Play-off-Spiel", fasste Nowitzki nach dem Spiel zusammen.

1:05 Minuten vor dem Ende der Partie stockte den Mavericks-Fans der Atem. Beim Spielstand von 98:99 zog Nowitzki zum Korb der Spurs und landete anschließend auf dem Fuß von Duncan. Dabei knickte der deutsche Nationalspieler um und konnte nur unter Schmerzen weiterspielen. Die Schiedsrichter entschieden zudem auf Foul von Duncan - für den früheren All-Star das sechste und damit letzte in diesem Spiel.

"Er ist ein echter Kämpfer. Er wusste, dass wir dieses Spiel gewinnen mussten", freute sich "Mavs"-Coach Avery Johnson. Nach einer Auszeit verwandelte "The German Wunderkind" beide Freiwürfe zum 100:99 für die Hausherren. Auch in der Folge behielt der Würzburger stets die Übersicht und setzte Teamkollege Jerry Stackhouse zum 104:103-Endstand ein. Neben dem Deutschen war Devin Harris mit 24 Punkten erfolgreichster Werfer. Spiel vier findet am Montag erneut in Dallas statt.

Cleveland verkürzt

In der Eastern Conference verkürzten die Cleveland Cavaliers gegen die Detroit Pistons in der "best-of-seven"-Serie auf 1:2. Matchwinner beim 86:77-Sieg über den Favoriten war jedoch nicht Lebron James (21 Punkte) sondern Anderson Varejao. Der Brasilianer kam von der Bank und erzielte in 21 Minuten Spielzeit 16 Punkte.

© SID

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