Basketball NBA
Nowitzki erlöst Dallas in der Overtime

Mit einem Wurf aus der Drehung in der letzten Sekunde der Overtime hat Dirk Nowitzki den Dallas Mavericks den 115:113-Sieg bei den Milwaukee Bucks gesichert.

Die Dallas Mavericks sind in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA derzeit nicht zu schlagen. Beim 115:113 nach Verlängerung bei den Milwaukee Bucks gingen die "Mavs" um den deutschen NBA-Star Dirk Nowitzki bereits zum dritten Mal in Folge als Sieger vom Parkett. Nach dem achten Saisonsieg im elften Spiel sind die Texaner damit Zweiter der Western Conference.

Nowitzkis "Glückswurf" lässt Dallas jubeln

Vor 13 683 Zuschauern in Milwaukee musste Dallas aber lange zittern, bis Nowitzki seine "Mavs" in der letzten Sekunde der Verlängerung erlöste. Mit einem Sprungwurf aus der Drehung und knapp sechs Metern Korbentfernung traf der deutsche Nationalspieler mit der Schlusssirene zum Endstand, nachdem Milwaukees Rookie Brandon Jennings drei Sekunden vor dem Ende beim Stand von 113:113 mit einem Wurf von der Drei-Punkte-Linie knapp gescheitert war.

"Als der Ball meine Hand verließ, dachte ich, er geht direkt rein", kommentierte Nowitzki seinen Wurf. Doch der Ball sprang zunächst auf den Korbrand und von dort erst in hohem Bogen ins Netz. "Als der Ball hochsprang, sah es aus, als ob er ewig in der Luft bleiben würde. Es war wirklich ein Glückswurf und den brauchten wir dringend", freute sich der deutsche Forward über seinen Siegescoup.

"Solche Würfe zeichnen ganz große Spieler aus"

"Solche Würfe in solchen Situationen zeichnen ganz große Spieler aus", lobte Mavericks-Coach Rick Carlisle seinen Matchwinner, der mit 32 Punkten und elf Rebounds zudem einmal mehr der erfolgreichste Werfer auf dem Parkett war. Teamkollege Jason Kidd überzeugte mit 17 Assists und zehn Rebounds. Auf Seiten der Gastgeber war Jennings mit 25 Zählern bester Werfer.



Dabei wäre der Kraftakt des gebürtigen Würzburgers Nowitzki zur Rettung des achten Erfolgs im elften Saisonspiel überflüssig gewesen, hätten die Texaner in der zweiten Hälfte nicht einen ihrer inzwischen schon berüchtigten Einbrüche erlebt. Trotz eines 18-Punkte-Vorsprungs im dritten Viertel (74:56) und einer Trefferquote von bis dahin 69 Prozent ließen die Mavs das Spiel noch aus den Fingern gleiten und retteten sich nur mit allergrößer Mühe und einer gehörigen Portion Glück in die Verlängerung. "Es hat förmlich Dreier geregnet. Das habe ich noch nie erlebt", schilderte Carlisle die Aufholjagd der Bucks in der regulären Spielzeit.

Angesichts des Happyends wollte Nowitzki den zwischenzeitlichen Einbruch seines Teams nicht überbewertet sehen: "Auch wenn solche Spiele einserseits unnötig Kraft kosten, sind diese Siege andererseits für die Moral sehr wichtig. Hauptsache ist doch, dass wir gewonnen haben."

Der Spieltag im Überblick:

Atlanta Hawks - Portland Trail Blazers 99:95 n.V., Orlando Magic - Charlotte Bobcats 97:91, Milwaukee Bucks - Dallas Mavericks 113:115 n.V.

© SID

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