Basketball NBA
Nowitzki gewinnt "Overtime-Krimi" gegen Nash

Eine Verlängerung reichte den Dallas Mavericks am ersten Spieltag der neuen NBA-Saison nicht, um den Erfolg gegen Phoenix einzufahren. Dirk Nowitzki und die "Mavs" mussten beim 111:108 zwei Mal in die Nachspielzeit.

Dirk Nowitzki hat am ersten Spieltag der neuen Saison in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) das Duell gegen seinen Freund und ehemaligen Teamgefährten Steve Nash für sich entschieden.

In einem wahren "Overtime-Krimi" musste der deutsche NBA-Profi mit seinen Dallas Mavericks dabei zwei Mal in die Verlängerung, um am Ende gegen die Phoenix Suns einen 111:108-Erfolg zu feiern. Nach regulärer Spielzeit hatte es zunächst 90:90 gestanden, auch die erste Verlängerung (11:11) brachte keine Entscheidung. In der zweiten "Overtime" hatte dann Dallas mit 10:7 das bessere Ende für sich.

Auf Seiten der "Mavs" war "The German Wunderkind" Nowitzki mit 28 Punkten und 15 Rebounds einmal mehr der spielentscheidende Mann. Im vierten Quarter führte der Würzburger die Mavericks nach einem 17-Punkte-Rückstand mit drei erfolgreichen "Dreiern" und einem zwischenzeitlichen 21:3-Run zunächst noch in die nicht mehr für möglich gehaltene Verlängerung, ehe Jason Terry, der mit 23 Punkten neben Nowitzki der beste Scorer auf Seiten von Dallas war, mit der Schlusssirene der ersten Verlängerung den Spielstand per Korbleger ausgleichen konnte. In der zweiten Verlängerung verbuchte Nowitzki vier Punkte. Im direkten Duell mit seinem Kumpel Nash zog der 27 Jahre alte Vizeeuropameister aber den "Kürzeren". Der Guard der Suns konnte insgesamt 30 Punkte verbuchen, hatte am Ende aber doch das Nachsehen.

"Ein ganz besonderes Spiel"

Nach seiner Gala reckte Nowitzki jubelnd beide Fäuste in die Höhe und verabschiedete sich im Sprinttempo in die Kabine: "Das war ein ganz besonderes Spiel. Es wäre sehr bitter gewesen, in der Verlängerung noch zu verlieren. Aber wir haben einfach alles gegeben und es hat geklappt". Wie seine Kollegen war Nowitzki nach dem Match vor 17 961 Zuschauern in Phoenix und dem dramatischen Ende um fünf Minuten nach Mitternacht ausgepumpt. "Wir waren das gesamte Spiel über etwas kaputt. Aber im entscheidenden Moment kam die Energie zurück", berichtete Nowitzki. "Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Es war zwar nur ein einziges Spiel, aber man weiß nie, welche Kräfte das freisetzen kann", meinte Dallas-Coach Avery Johnson.

Auftakterfolg für NBA-Champion San Antonio

In den drei weiteren Eröffnungsspielen der neuen NBA-Spielzeit hatten sich zuvor bereits die Milwaukee Bucks gegen die Philadelphia 76ers mit 117:108 nach Verlängerung durchgesetzt, Titelverteidiger San Antonio Spurs kam zu einem 102:91-Erfolg über die Denver Nuggets und die New Orleans Hornets feierten ein 93:67 gegen die Sacramento Kings.

Tony Parker mit 26 Punkten und Tim Duncan (19 Punkte, zehn Rebounds) waren auf Seiten des amtierenden NBA-Champions San Antonio die gefeierten Korbjäger. Vor der Partie hatten die Spurs einen Dank an die heimischen Fans gerichtet: "Ich danke euch für eure Unterstützung in den vergangenen Jahren. Wir hatten eine super Zeit mit euch und wir werden alles dran setzen, den Titel auch in diesem Jahr wieder nach San Antonio zu holen", eröffnete Publikumsliebling Duncan die Saison.

Der Spieltag im Überblick:

Philadelphia 76ers - Milwaukee Bucks 108:117, San Antonio Spurs - Denver Nuggets 102:91, Phoenix Suns - Dallas Mavericks 108:111, New Orleans Hornets - Sacramento Kings 93:67

© SID

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