Basketball NBA
Nowitzki glänzt bei Heimsieg der Mavericks

28 Punkte, 13 Rebounds: Das ist die herausragende Bilanz vom deutschen NBA-Export Dirk Nowitzki beim Auftaktsieg der Dallas Mavericks gegen die Charlotte Bobcats.

Auftakt nach Maß: Dank Dirk Nowitzki sind die Dallas Mavericks erfolgreich in die 65. Saison in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gestartet. Der deutsche Nationalspieler präsentierte sich in bestechender Form, verbuchte ein "Double" und war als Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft absolut unersetzlich. Statt sich selbst für eine herausragende Leistung zu feiern, lobte der Star der Dallas Mavericks aber lieber die Teamleistung beim 101:86-Erfolg im Auftaktduell gegen die Charlotte Bobcats.

"Wir haben mit viel Energie und sehr großem Einsatz gespielt", sagte Nowitzki: "Jeder hat sein Bestes gegeben, und wenn man die Wurfausbeute des Gegners unter 40 Prozent hält, spricht das für eine sehr gute Abwehrarbeit." Mit insgesamt 28 Punkten und 13 Rebounds war Deutschlands einziger Basketball-Weltstar maßgeblich am Erfolg der "Mavs" beteiligt, die auch im 13. Duell gegen Charlotte ohne Niederlage blieben. In den vergangenen vier Jahren waren die Mavericks vor eigenem Publikum jeweils mit Niederlagen in die Saison gestartet.

Neues Dreieck versprüht endlich Magie

Nach der Pleite im NBA-Auftaktspiel bei Vizemeister Boston Celtics hatte am Mittwoch auch das "magische Dreieck" der Miami Heat Grund zur Freude. Dwyane Wade, Lebron James und Chris Bosh erzielten beim 97:87-Sieg bei den Philadelphia Sixers insgesamt 61 Punkte. "Wir haben unsere volle Leistungsstärke noch lange nicht erreicht", sagte Wade, der mit 30 Punkten bester Werfer auf dem Feld war. Dem ersten sportlichen Ausrufezeichen ließ Wade eine verbale Spitze gegen die Konkurrenz folgen: "Letztendlich werden wir unsere beste Leistung im entscheidenden Moment abrufen." Das Team aus dem Sunshine State gilt in dieser Spielzeit als einer der aussichtsreichsten Kandidaten auf den Titelgewinn.

Einen Rückschlag musste dagegen Rekordmeister Boston Celtics einstecken. Nach dem umjubelten Auftaktsieg gegen die Miami Heat unterlagen die Celtics überraschend mit 87:95 bei den Cleveland Cavaliers. Dabei hatten die Celtics im dritten Viertel bereits mit elf Punkten in Führung gelegen. Cavaliers-Forward Antawn Jamison widmete den Erfolg der Stadt: "Dieser Sieg war für die Stadt und für unsere Fans. Sie sollen wissen, dass die Cavaliers überleben werden. Unser Team spielt weiter guten Basketball und ist stark genug, um Siege einzufahren." Die Cavaliers traten erstmals seit sieben Jahren ohne Lebron James an, der vor der Saison für umgerechnet rund 90 Mill. Euro nach Florida gewechselt war.

Ellis überzeugt mit Golden State Warriors

Für einen Höhepunkt des Spieltages sorgte Monta Ellis von den Golden State Warriors. Der Point Guard steuerte 46 Punkte zum 132:128-Sieg der Warriors gegen die Houston Rockets bei. "Ich bin froh, dass ich den Jungen in dieser Lebensphase trainieren darf. Er hat sein Privatleben in den Griff bekommen, es läuft jetzt einfach perfekt für ihn", sagte Warriors-Coach Keith Smart.

Bereits am Dienstag waren die Los Angeles Lakers auf dem Weg zum Titel-Hattrick mit einem knappen 112:110-Erfolg gegen die Houston Rockets in die Saison gestartet. Das Team um Superstar Kobe Bryant peilt in dieser Saison den 17. Meistertitel an, damit würden die Lakers neben den Boston Celtics zur erfolgreichsten Mannschaft in der NBA aufsteigen.

Der Gewinn des prestigeträchtigen Meisterrings ist auch das große Ziel von Nowitzki. Am Freitag darf "Dirkules", der in dieser Saison den 13. Anlauf auf den NBA-Titel nimmt, erneut in eigener Halle gegen die Memphis Grizzlies ran. Danach stehen zwei Auswärtsspiele der Mavericks bei den Los Angeles Clippers (Sonntag) und bei den Denver Nuggets (Mittwoch) auf dem Programm.

© SID

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