Basketball NBA
Nowitzki-Punkte reichen "Mavs" nicht zum Sieg

Mit 26 Punkten war Dirk Nowitzki einmal mehr mit Abstand der beste Werfer seiner Dallas Mavericks. Die Ausbeute des deutschen NBA-Stars reichte jedoch beim 79:101 gegen die Utah Jazz nicht zum Sieg.

Die Achterbahnfahrt der Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA geht weiter. Die 79:101-Pleite bei den Utah Jazz war bereits die dritte Niederlage der Texaner in den letzten fünf Spielen. Der langjährige Jazz-Coach Jerry Sloan feierte unterdessen seinen 1 000. Karrieresieg in der besten Liga der Welt.

26 Nowitzki-Punkte reichen nicht

Ein Dirk Nowitzki alleine reicht eben nicht aus, um den Gegner in Schach zu halten. Mit 26 Punkten und zehn Rebounds fuhr der deutsche NBA-Star zwar einen "Double-Double" ein, wurde von seinen Teamkollegen aber reichlich im Stich gelassen. Josh Howard brachte es als zweitbester Werfer der "Starting Five" gerade einmal auf neun Zähler, Jason Terry gelangen insgesamt nur sechs Punkte. Auf Seiten Utahs überzeugte Carlos Boozer mit 31 Punkten als bester Werfer der Jazz. Zudem pflückte der Forward elf Rebounds.

Nowitzki: "Niederlage geht in Ordnung"

"Sie waren sowohl im Angriff als auch in der Defensive besser als wir. In der zweiten Hälfte konnten wir den Rückstand nicht entscheidend verkürzen. Deshalb geht unsere Niederlage in Ordnung", sagte Nowitzki nach der Schlappe, die den Abstand der Mavericks auf die in der Tabelle überraschend führenden Jazz auf zwei Siege vergrößerte.

Dallas, das erst zum zweiten Mal in den letzten neun Aufeinandertreffen mit Utah verlor, lag bereits zur Halbzeit mit zwölf Punkten zurück. Dass die Jazz an diesem Abend erfolgshungriger waren, bewies ein Blick in die Rebound-Statistik, in der Utah deutlich mit 42:26 führte.

So konnten die Fans des Klubs aus Salt Lake City schon lange vor der Schlusssirene ihren Coach feiern, der nach dem Jubiläumserfolg mit minutenlangen "Jerry"-Sprechchören verabschiedet wurde. Sloan kommentierte den Meilenstein mit der gewohnten Bescheidenheit: "Ich bin froh, dass die Jagd nach der 1 000 vorbei ist. Jetzt können wir uns wieder auf Basketball konzentrieren."

Rückkehr zum alten Spielgerät

Zumindest abseits des Parketts konnten Nowitzki und Co. am Montag einen Erfolg verbuchen. Nach Protesten der Spieler und ihrer Gewerkschaft entschloss sich die NBA, ab dem 1. Januar wieder den alten Spielball aus Leder einzusetzen. Das vor der Saison eingeführte Spielgerät aus Plastik war auf harsche Kritik der NBA-Stars gestoßen, die sich über die zunehmende Anzahl von Fingerverletzungen beschwerten. Auch Nowitzki hatte sich mehr als einmal kritisch über den neuen Spielball geäußert: "Die Rückkehr zum alten Lederball ist ein Schritt, über den sich unser gesamtes Team freut."

Der Spieltag im Überblick:

Philadelphia 76ers - Portland Trail Blazers 79:81, Orlando Magic - Phoenix Suns 89:103, New Jersey Nets - Memphis Grizzlies 105:92, New York Knicks - Boston Celtics 90:97, New Orleans Hornets - Cleveland Cavaliers 95:89, Chicago Bulls - Indiana Pacers 106:91, Utah Jazz - Dallas Mavericks 101:79, Los Angeles Clippers - San Antonio Spurs 81:103, Miami Heat - Toronto Raptors 99:77

© SID

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