Basketball NBA
Nowitzki trifft in letzter Sekunde

Mit einem Korb in der Schlusssekunde hat Dirk Nowitzki den Dallas Mavericks im NBA-Spitzenspiel gegen die Phoenix Suns einen 101:99-Sieg beschert. Die Texaner bleiben mit dem achten Sieg in Folge bestes Team der Liga.

Dirk Nowitzki machte für die Dallas Mavericks im Spitzenspiel der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gegen die Phoenix Suns einmal mehr den Unterschied aus. Der Würzburger versenkte in der Schlusssekunde der hart umkämpften Partie den entscheidenden Sprungwurf zum 101:99 und sicherte den Texanern so nicht nur den achten Erfolg hintereinander, sondern mit einer Bilanz von nunmehr 22:7 Siegen auch weiterhin Rang eins in der Liga.

Dabei hatte Nowitzki gegen die Suns (19:8) um seinen "Busenfreund" Steve Nash nicht unbedingt seinen besten Tag erwischt, ebenso wenig wie Teamkollege Josh Howard. Am Ende standen für den Nationalspieler allerdings immer noch 27 Punkte und zehn Rebounds, lediglich übertroffen von Jason Terry, der 35 Zähler beisteuerte. Beste Schützen der Suns waren Amare Stoudemire (25) und Nash (24).

Das Spiel war in den letzten Minuten an Spannung kaum zu überbieten. Nachdem Shawn Marion auf Pass von Nash sechs Sekunden vor Schluss zum 99:99 ausgleichen konnte, schlug die Stunde Nowitzkis. Stoudemire hätte erneut ausgleichen können, doch traf sein Verzweiflungswurf im Anschluss an Nowitkis Korb nur den Ring. "Ich habe den ganzen Abend nicht so gut geworfen, deshalb war ich froh, dass dieser eine reinging", blickte "Dirkules" auf seinen entscheidenden Korb zurück. Coach Avery Johnson ergänzte: "Dirk war die einzige Option, wir hatten keinen Plan B. Wir wollten ihm nur irgendwie den Ball zupassen".

Spurs lassen Jazz keine Chance

Im zweiten Topspiel des Tages setzten sich die San Antonio Spurs (22:8) mit 106:83 deutlich gegen die Utah Jazz (21:9) durch. Für das Team aus dem Mormonen-Staat war es die 15. Niederlage hintereinander bei den Spurs und das hatte seine Gründe. Eine Wurfquote von lediglich 42 Prozent, 17 Ballverluste, acht geblockte Schüsse sowie nur 19 von 32 verwandelten Freiwürfen resultierten in einem Abend zum Vergessen. "Diese Jungs haben uns eine Lehrstunde erteilt. Sie haben uns nie das machen lassen, was wwir eigentlich wollten", resümierte Jazz-Coach Jerry Sloan. Star-Spieler Carlos Boozer kam so auf ganze neun Punkte, bester Schütze seines Team war Deron Williams mit elf Zählern. Für die Spurs machte Tony Parker 22 Punkte.

Der Spieltag im Überblick: Dallas Mavericks - Phoenix Suns 101:99, San Antonio Spurs - Utah Jazz 106:83, Denver Nuggets - Seattle Supersonics 112:98.

© SID

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