Basketball NBA
Nowitzki und Co mit einem Bein im Halbfinale

Nach einem nervenaufreibenden 123:118-Sieg nach Verlängerung über die San Antonio Spurs sind die Dallas Mavericks von Dirk Nowitzki nur noch einen Sieg vom NBA-Halbfinale entfernt. Die "Mavs" führen in der Serie 3:1.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks sind in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA auf dem besten Weg ins Finale der Western Conference und damit ins Play-off-Halbfinale. In einem hart umkämpften vierten Spiel ihrer Serie gegen die San Antonio Spurs setzten sich die Texaner nach Verlängerung 123:118 durch und führen nun mit 3:1-Siegen.

Nowitzki steuerte insgesamt 28 Punkte und neun Rebounds bei und wurde nur von Jason Terry mit 32 Zählern übertroffen. Jerry Stackhouse steuerte weitere 26 Punkte bei. Nowitzki hatte die "Mavs" in einem engen und nervenaufreibenden Spiel mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 111:111 erst in die Overtime geworfen. Dort wurden Terry und Devin Harris mit je vier Punkten zu den Matchwinnern. Auch Tony Parkers 33 und Tim Duncans 31 Punkte halfen dem amtierenden NBA-Champion aus San Antonio nicht.

Vor der Rekordkulisse von 20 969 Zuschauern in der ausverkauften American Airlines Arena erwischte San Antonio zunächst den besseren Start und lag bis eine Minute vor der Halbzeitsirene durchweg in Führung. "Es war der erwartete Showdown zweier Schwergewichtler. Zum Glück hatten wir in der Verlängerung etwas mehr Sprit im Tank", sagte Mavericks-Coach Avery Johnson, der besonders seinen deutschen Star hervorhob. "Dirk war aufgrund seiner Verletzung nicht hundertprozentig fit und zog dennoch ständig zwei Verteidiger auf sich. Das zeichnet einen Klassespieler aus."

Der Würzburger hatte trotz Schmerzen im rechten Knöchel auf einen Einsatz bestanden: "Auf die Play-offs verzichte ich nur, wenn man mir das Bein amputiert." Nowitzki präsentierte sich vor allem von der Freiwurflinie (14 Treffer bei 15 Versuchen) gewohnt sicher.

Cleveland gleicht gegen Detroit aus

Die Cleveland Cavaliers sind dagegen im Halbfinale der Eastern Conference gegen Liga-Primus Detroit Pistons wieder dick im Geschäft. Dank eines 74:72-Erfolgs in ihrem zweiten Heimspiel glichen die "Cavs" einen 0:2-Rückstand in der Serie zum 2:2 aus. Bester Schütze der Gastgeber war dabei einmal mehr Lebron James mit 22 Punkten, der zugleich Piston Rasheed Wallace Lügen strafte. Der hatte nämlich nach der Niederlage seines Teams in Spiel drei vorausgesagt, das den Cavaliers das letzte Spiel in der heimischen Quciken Loans Arena bevorstehe. So haben sie jetzt noch ein weiteres. Für Detroit traf unterdessen Richard Hamilton mit 30 Punkten am besten.

© SID

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