Basketball NBA
Nowitzki und Mavericks starten als Top-Favorit

In der NBA geht Superstar Dirk Nowitzki mit den Dallas Mavericks als Top-Favorit in die neue Saison. "Wir haben uns gut verstärkt, deshalb kann unser Ziel nur Meisterschaft heißen", erklärte der gebürtige Würzburger.

Zumindest nach Meinung der eigenen Fans ist den Dallas Mavericks und Deutschlands Superstar Dirk Nowitzki der Titel schon sicher. Vier von fünf Anhängern der Texaner glauben vor der am Dienstag beginnenden neuen Saison der National Basketball Association (NBA) an den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Neben den Managern der 30 NBA-Klubs, von denen die große Mehrheit für diesen Winter ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen der Mavericks mit den San Antonio Spurs prophezeit, sieht auch Nowitzki sein Team in der Favoritenrolle: "Wir haben uns gut verstärkt, deshalb kann und darf unser Ziel nur Meisterschaft heißen."

Auch für die lebende Basketball-Legende Michael "Air" Jordan sind die "Mavs" heißer Titelkandidat. "Für mich ist Miami Favorit, aber Dallas hat die Niederlage im letzten Finale sicherlich nicht vergessen und wird in dieser Saison besonders motiviert sein", meinte der einstige Superstar der Chicago Bulls.

Optimismus ist Trumpf in Dallas, wo mit Nowitzki, Guard Jason Terry und Coach Avery Johnson die drei wichtigsten Eckpfeiler vorzeitig bis 2011 gebunden wurden. Die Neuzugänge Anthony Johnson und Austin Croshere (beide von Indiana Pacers) und Devean George (Los Angeles Lakers) gelten dazu als solide Verstärkung des Kaders. Wenn da nur nicht jener Final-Blackout vom Juni wäre, der den favorisierten Mavericks nach einer scheinbar sicheren 2:0-Führung gegen die Miami Heat noch den Titel kostete.

"Der Sommer war verdammt lang"

"Der Sommer war verdammt lang. Wir hatten viel Zeit zum Nachdenken", gab Nowitzki zu, der sich in den letzten Tagen bei einem prominenten Landsmann Nachhilfeunterricht in Sachen mentaler Stärke holen konnte. Deutschlands Tennis-As Boris Becker war am Freitag Zeuge, als Dallas beim letzten der acht Vorbereitungsspiele (drei Siege, fünf Niederlagen) in San Antonio mit 79:100 deutlich die Grenzen aufgezeigt bekam.

"Ich bin ein großer Fan von Nowitzki. Als Anhänger der Miami Heat wäre es mir natürlich am liebsten, wenn Dirk nach Florida ziehen würde, aber dazu wird es wohl nicht kommen", meinte Becker, der von den Mavericks - passend zur Anzahl seiner Grand Slam-Titel ein Trikot mit der Nummer "6"überreicht bekam. Wie Becker wird auch Nowitzkis Heimcoach Holger Geschwinder am Donnerstag das erste Heimspiel der Mavericks - die Revanche gegen die Spurs - vor Ort beobachten. Dessen gerichtliche Probleme führten nicht wie vor Monaten befürchtet zum Ausreiseverbot, sodass Nowitzki wie vor jeder Saison in den Genuss eines auf ihn abgestimmten Wurftrainings kam.

Auch Suns, Lakers und Kings mit Chancen

Während Dallas in der traditionell favorisierten Western Conference erstmals mit der Position des Gejagten zurecht kommen muss, hoffen die Phoenix Suns, die Los Angeles Lakers und die Sacramento Kings Nowitzki und Co. ein Bein stellen zu können. Zu Saisonbeginn gehört das Augenmerk jedoch zunächst den New Orleans Hornets, die am Sonntag erstmals seit dem Wirbelsturm Katrina wieder ein Spiel im Super Dome austragen.

Dank des regen Interesses in ihrer vorübergehenden Heimat Oklahoma City kehren die "Hornissen" allerdings anschließend für 35 der 41 Heimspiele ins "Exil" zurück. Im Osten droht Meister Miami die größte Herausforderung von den Detroit Pistons, den wiedererstarkten Chicago Bulls und Superstar Lebron James und dessen Cleveland Cavaliers.

© SID

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