Basketball NBA
Nowitzki und "Mavs" starten mit Sieg in die Saison

Die Dallas Mavericks sind erfolgreich in die neue NBA-Saison gestartet. Beim 92:74-Erfolg der "Mavs" am ersten Spieltag bei den Cleveland Cavaliers kam Dirk Nowitzki auf 15 Punkte und acht Rebounds.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks sind mit einem Kantersieg in ihre Saison der Wiedergutmachung in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) gestartet. Die Texaner deklassierten im mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen Vorjahresfinalist Cleveland Cavaliers in dessen eigener Arena mit 92:74 und unterstrichen mit einer starken Mannschaftsleistung ihre hochgesteckten Ambitionen. Nowitzki war zwar mit 15 Punkten nur drittbester Werfer seines Teams, setzte aber seine Nebenleute ein ums andere Mal mit brillanten Pässen in Szene.

Nowitzki: "Ein Auftakt nach Maß"

"Es war ein Auftakt nach Maß. Trotz unserer guten Punktausbeute hat sich bewiesen, dass wir zu den Teams mit guter Defensivarbeit gehören. In dieser Verfassung muss uns der Gegner erstmal schlagen", sagte der 30 Jahre alte Deutsche, der im Frühling nach dem blamablen Play-off-Aus gegen die Golden State Warriors von der US-Presse hart kritisiert worden war. Das führte im Vorfeld der neuen Saison bei Experten wie Charles Barkley zu einer ganz neuen Erwartungshaltung: "Dallas kann sich erst in den Play-offs rehabilitieren. Bis dahin ist jeder Sieg nur die Hälfte wert."

Umso erstaunlicher war die Spielfreude, mit der die "Mavs" gegen Lebron James und Co. zu Werke gingen. Schon nach dem ersten Spielviertel lag Dallas mit 29:15 in Front. Als die Halbzeitsirene ertönte, stand für Superstar James erstmals in dessen Karriere kein einziger Punkt zu Buche.

Terry: "Wir sind hungrig"

Während die Cavaliers unter lauten Buhrufen des Publikums in die Kabine schlichen, freute sich der von der Dreipunktelinie sechsmal erfolgreiche Mavericks-Guard Jason Terry (24 Punkte) schon mal auf weitere Großtaten: "Wir sind hungrig. Ein starker Auftritt beim Vizemeister macht Appetit auf mehr."

Unterdessen gab Nowitzki in einem Interview mit der Tageszeitung Dallas Morning News einen seltenen Einblick in sein Privatleben. Dabei offenbarte "Dirkules", dass er einen Privatkoch, aber keine Freundin hat. Zudem sei sein Vater Jörg während der letzten Play-offs in Dallas operiert worden, doch an die große Glocke hängen wollte Nowitzki das damals wie heute nicht: "Die Leute zahlen jede Menge Geld, um uns spielen zu sehen. Es interessiert sie nicht, was in deinem Privatleben passiert. Sie wollen, dass du deine Leistung bringst. Und wir Sportler verstehen das."

Kobe Bryant vermutlich nicht. Der exzentrische Star der Los Angeles Lakers geriet während seiner Karriere mehr als einmal in die Negativ-Schlagzeilen. Auch einen Tag, nachdem der Guard bei der 93:95-Heimniederlage gegen die Houston Rockets zum 86. Mal in seiner Karriere über 40 Punkte erzielt hatte, war Bryant wieder mal Gesprächsthema Nummer eins.

Sein seit Tagen erwarteter Wechsel zu den Chicago Bulls scheitert offenbar an einer Klausel in Bryants Vertrag, die ihm bei einem Transfer ein Mitspracherecht und finanzielle Vergütungen zuspricht. Insider erwarten allerdings, dass der abwanderungswillige Bryant auf keinen Fall die Saison in Los Angeles zu Ende spielen wird.

Der Spieltag im Überblick:

Toronto Raptors - Philadelphia 76ers 106:97, Orlando Magic - Milwaukee Bucks 102:83, Indiana Pacers - Washington Wizards 119:110, New Jersey Nets - Chicago Bulls 112:103, Cleveland Cavaliers - Dallas Mavericks 74:92, Memphis Grizzlies - San Antonio Spurs 101:104, New Orleans Hornets - Sacramento Kings 104:90, Denver Nuggets - Seattle Supersonics 120:103

© SID

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