Basketball NBA
Nowitzki verliert erstes Duell gegen Nash

Die Phoenix Suns haben das erste Duell im Western Conference Final der NBA bei den Dallas Mavericks für sich entschieden. Trotz 19 Rebounds von Dirk Nowitzki verloren die "Mavs" am Ende mit 118:121.

1:0 für Steve Nash und Co.: Im ersten Duell mit seinem ehemaligen Teamkollegen im Finale der Western Conference in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA musste sich Dirk Nowitzki geschlagen geben. 0,5 Sekunden vor Schluss sorgte Boris Diaw für die entscheidenden Punkte beim 121:118-Erfolg der Phoenix Suns im ersten Spiel der "best-of-seven"-Serie bei den Dallas Mavericks.

In einem hochspannenden Spiel hatten die "Mavs" um den deutschen NBA-Superstar Nowitzki weniger als vier Minuten vor Ende der Partie noch mit neun Punkten vorne gelegen (114:105), brachten den komfortablen Vorsprung aber nicht mehr über die Zeit. Steve Nash leitete mit zehn Punkten die fulminante Aufholjagd der Suns ein, die am Ende von Erfolg gekrönt war. Als bester Werfer auf Seiten von Phoenix zeichnete Diaw verantwortlich, der 34 Punkte erzielte und damit eine persönliche Bestmarke aufstellte. Steve Nash steuerte 27 Zähler zum Erfolg bei.

19 Nowitzki-Rebounds reichen nicht

Devin Harris war bester Werfer der "Mavs", denen auch 25 Punkte und 19 Rebounds von Dirk Nowitzki nicht zum Erfolg reichten. "In den letzten Minuten ist alles schief gelaufen, was schief laufen konnte", gab ein enttäuschter Nowitzki nach der Partie zu Protokoll. Nowitzki schob Frust, Coach Avery Johnson standen die Sorgenfalten im Gesicht, nur Klub-Besitzer Mark Cuban blickte optimistisch nach vorn: "Wir stehen im Halbfinale, der Titel ist drin. Das ist wie ein Date mit der Traumfrau, nur die Heirat steht noch aus."

Dass sich der Außenseiter aus Phoenix in der Neuauflage des Viertelfinales des Vorjahres als Spielverderber erweisen könnte, wurde schnell deutlich. Die Suns lagen bis Mitte des dritten Spielviertels durchgehend in Führung und ließen sich anschließend selbst von einem 13:0-Zwischenspurt des Gastgebers nicht entmutigen. Angeführt von Steve Nash und dem überragenden Franzosen Diaw gelangen den Suns in den letzten drei Spielminuten 17 Punkte, Dallas dagegen nur vier. Phoenix raubte den Mavericks damit den potenziellen Heimvorteil. Die Statistik spricht nun deutlich gegen die erste Finalteilnahme der Mavericks. Denn in 81,8 Prozent aller NBA-Play-off-Serien zog das Team in die nächste Runde ein, das die Auftaktpartie gewann.

© SID

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