Basketball NBA
Nowitzkis Mavericks müssen ins Entscheidungsspiel

In den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA haben die San Antonio Spurs gegen die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki in der "best-of-seven"-Serie zum 3:3 ausgeglichen. Die "Mavs" unterlagen 86:91.

Dirk Nowitzki und seinen Dallas Mavericks droht in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gegen die San Antonio Spurs auf der Zielgeraden die Puste auszugehen. Im sechsten Spiel der "best-of-seven"-Serie unterlagen die "Mavs" dem texanischen Rivalen im heimischen American Airlines Center mit 86:91. Damit kommt es in der Nacht zum Dienstag zum entscheidenen siebten Spiel zwischen beiden Teams.

Nowitzki patzt in der Schlussphase

"Jetzt heisst es: Friss oder stirb. Wir haben in Spiel zwei bewiesen, wie man in San Antonio bestehen kann. Wahrscheinlich wird die Tagesform über das Weiterkommen entscheiden", kommentierte Nowitzki die neue Ausgangsposition. Der Ex-Würzburger war mit 26 Punkten und 21 Rebounds bester Spieler seiner Mannschaft, konnte aber den 3:3-Ausgleich der Spurs im Western-Conference-Halbfinale nicht verhindern. Sechs Sekunden vor Schluss patzte der Superstar mit dem Versuch eines "Dreiers", der Dallas den Ausgleich gebracht hätte.

Trotz allem zeigte der Deutsche einmal mehr eine überragende Leistung für die "Mavs". "Irgendwie fiel der Ball immer dahin, wo ich stand. Leider zahlte sich das am Ende nicht aus. Ich würde meine persönlichen Werte liebend gern gegen den Sieg eintauschen", sagte Nowitzki nach dem Spiel sichtlich frustriert.

Terry in Spiel sieben wieder dabei

Beim entscheidenden Showdown können die Mavericks zumindest wieder auf Guard Jason Terry zurückgreifen, der im sechsten Spiel wegen eines Tiefschlags im vorangegangenen Match eine Spielsperre absitzen musste. Noch wichtiger scheint allerdings die Suche nach einem Mittel gegen San Antonios Power Forward Tim Duncan. "T.D." lief nach einer enttäuschenden regulären Saison in den Play-offs zu alter Höchstform auf und war auch in Dallas neben Manu Ginobili (30 Punkte) mit 24 Zählern die effektivste Offensivkraft der Spurs, die in der zweiten Hälfte mit 15 verwandelten Freiwürfen die Zeichen auf Sieg setzten.

Mit einem Erfolg am Montag wäre San Antonio erst das dritte Team, das in den Play-offs einen 1:3-Rückstand aufholen konnte. Damit das nicht passiert, griff Mavericks-Coach Avery Johnson gleich nach dem Spiel tief in die Trickkiste. Trotz der zwei vergebenen "Matchbälle" gab der Trainer seinem Team für Samstag trainingsfrei. Seine verbale Einstimmung auf den "Final countdown" dagegen ließ nicht lange auf sich warten: "Es war definitiv eine schwere Niederlage. Trotzdem fahren wir ohne Furcht nach San Antonio. Wir ziehen in den Krieg - möge das bessere Team gewinnen."

Ebenfalls ein entscheidendes siebtes Spiel erzwangen die Detroit Pistons gegen die Cleveland Cavaliers. Die Pistons entschieden das sechste Spiel der Serie mit 84:82 zu ihren Gunsten und konnten so zum 3:3 in den Play-offs ausgleichen.

Rasheed Walaca war mit 24 Punkten bester Werfer der Pistons, bei den Hausherren ragte Superstar Lebron James mit 32 Punkten heraus. Zwischen beiden Teams fällt nun in der Nacht zum Montag die Entscheidung.

Der Spieltag im Überblick:

Detroit Pistons - Cleveland Cavaliers 84:82 (Play-off-Stand: 3:3), Dallas Mavericks - San Antonio Spurs 86:91(Play-off-Stand: 3:3)

© SID

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