Basketball NBA
Pistons in Denver auf verlorenem Posten

Bei den unberechenbaren Denver Nuggets haben die Detroit Pistons ihr zehntes Saisonspiel in der NBA verloren. Nach dem 87:98 in Colorado weist die Truppe aus Michigan aber weiterhin die ligaweit beste Bilanz auf.

Niederlagen sind die Detroit Pistons in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) beileibe nicht gewohnt. Rücksicht auf die Befindlichkeiten des Titelkandidaten wollten die gastgebenden Denver Nuggets dennoch nicht nehmen. Die 87:98-Auswärtsschlappe in Colorado bedeutete für Detroit die zehnte Niederlage im 57. Saisonspiel.

Bester Mann auf dem Parkett war Denvers Power Forward Kenyon Martin mit 28 Punkten und zwölf Rebounds, Carmelo Anthony steuerte 25 Zähler bei. Die Nuggets profitierten zudem von einer starken Vorstellung ihres verletzungsanfälligen Centers Marcus Camby, der zwölf Punkte und 20 Rebounds in die Statistikbücher eintrug. Die Gäste aus der "Motor City" waren ungewohnt abschlussschwach, lediglich Playmaker Chauncey Billups konnte mit sieben von 16 verwandelten Würfen und 27 Punkten eine solide Trefferquote vorweisen.

Ein Deja-vu der unangenehmen Art hatten indes die Cleveland Cavaliers. Das Team um Superstar Lebron James verlor vor heimischem Publikum mit 90:97 gegen die Sacramento Kings und ist damit seit fünf Partien sieglos. Eine ähnliche Negativserie hatte den "Cavs" schon in der vergangenen Saison die Play-off-Teilnahme gekostet. Momentan liegt Cleveland mit 32 Siegen und 26 Niederlagen aber noch auf Rang vier in der Eastern Conference.

Lakers gehen in Portland baden

Verbissen um die Play-offs kämpfen auch die Los Angeles Lakers in der Western Conference. Die 99:93-Pleite bei den schwachen Portland Trail Blazers versetzt den Lila-Gelben diesbezüglich einen Nackenschlag. Auch 35 Punkte von NBA-Topscorer Kobe Bryant konnten die unerwartete Niederlage nicht abwenden, für Portland erzielte Zach Randolph 20 Punkte. Noch hält sich L.A. aber auf Position acht im Westen.

Zu einem ernsthaften Meisterkandidaten haben sich die Phoenix Suns trotz der Langzeitverletzung von "Big Man" Amare Stoudemire längst gemausert. Gegen die Milwaukee Bucks vertrauten die Suns wieder auf ihr Fast-Break-Spiel und siegten letztlich ungefährdet mit 123:110. Sieben Akteure der Suns punkteten zweistellig, Shawn Marion lieferte mit 29 Punkten und 18 Rebounds einmal mehr eine überragende Leistung ab. Auch der letztjährige NBA-MVP und "Hirn" des Teams Steve Nash konnte mit 23 Zählern und 13 Assists glänzen. Nach dem 39. Sieg im 56. Match hält das Team aus Arizona Kontakt zum aus Dallas und San Antonio bestehenden Top-Duo der Western Conference.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Toronto Raptors - Atlanta Hawks 111:113 n. V., Washington Wizards - Indiana Pacers 93:99, Cleveland Cavaliers - Sacramento Kings 90:97, Boston Celtics - Miami Heat 96:103, Minnesota Timberwolves - New Jersey Nets 100:90, Memphis Grizzlies - New York Knicks 101:99, Utah Jazz - Charlotte Bobcats 89:104, Denver Nuggets - Detroit Pistons 98:87, Phoenix Suns - Milwaukee Bucks 123:110, Houston Rockets - Philadelphia 76ers 101:106, Portland Trail Blazers - Los Angeles Lakers 99:93, Los Angeles Clippers - New Orleans Hornets 89:67, Golden State Warriors - Orlando Magic 98:94

© SID

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