Basketball NBA
Spurs lassen auch Steve Nashs Titelträume platzen

Wie Kumpel Dirk Nowitzki muss auch Steve Nash weiter auf seinen ersten NBA-Titel warten. Der zweimalige MVP scheiterte mit den Phoenix Suns nach einem 106:114 im sechsten Spiel des Conference-Halbfinals an San Antonio.

Die Conference-Finals in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA sind komplett: Im Westen gewannen die San Antonio Spurs im sechsten Duell 114:106 gegen die Phoenix Suns, entschieden die "best-of-seven"-Serie mit 4:2 für sich und treffen nun auf die Utah Jazz. Das Ost-Finale gegen die Detroit Pistons erreichten die Cleveland Cavaliers durch ein 88:72 in Spiel sechs gegen die New Jersey Nets (Endstand 4:2).

Im AT&T Center von San Antonio platzte der Traum von Steve Nash und Co., den NBA-Titel erstmals in der 39-jährigen Team-Historie nach Phoenix zu holen einmal mehr vorzeitig. Zuletzt hatten die Suns 1993 den Einzug ins Finale geschafft, dort unterlag die Truppe um Charles Barkley den Chicago Bulls 2:4. Wie unersetzlich Nash für Phoenix zeigte sich vor 18 797 Zuschauern erneut. Nur drei Punkte gelangen dem zweimaligen MVP in den ersten drei Vierteln, die Gäste lagen folgerichtig mit bis zu 20 Punkten hinten. Im Schlussviertel drehte der Kanadier dann auf, erzielte noch 15 Zähler und brachte die Suns auf 101:106 heran, doch mit sechs verwandelten Freiwürfen in Folge machte San Antonio alles klar.

Nash für Duncan "der Größte"

"Der Junge ist der Größte", lobte Suns-Star Tim Duncan den unterlegen Nash, "unglaublich, wie er sein Team nach vorne peitschen kann." Nash dürfte dies wenig trösten: Wie sein alter Weggefährte und Freund Dirk Nowitzki bleibt er weiter ohne Titel. Duncan (24 Punkte, 13 Rebounds, neun Blocks) bildete mit Manu Ginobili (33 Punkte, elf Rebounds) und Tony Parker (30 Punkte) ein Trio, gegen das kein Kraut gewachsen war. Für die Suns steuerte Amare Stoudemire 38 Zähler bei.

Cleveland schaffte derweil zum ersten Mal seit 1992 den Sprung ins Conference-Finale, während die Nets wie schon im Vorjahr in der Runde der letzten Acht scheiterten. Lebron James war mit 23 Punkten Topscorer der Gäste, die nach dem ersten Viertel schon mit 32:15 führten, zur Halbzeit immer noch 15 Punkte in Front lagen. Im Schlussviertel verkürzte New Jersey auf 63:64, ehe die "Cavs" dann aber mit einem 19:4-Lauf alles klar machten. "Das ist eines der schönsten Gefühle, die ich als Basketballer bislang hatte", sagte Jungstar James, der seine dritte NBA-Saison bestreitet.

© SID

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