Basketball NBA
Spurs setzen sich die Krone auf

Die San Antonio Spurs haben es wieder einmal geschafft: Zum vierten Mal in den vergangenen neun Jahren geht der Titel der NBA an die Texaner. Im vierten Finale siegten die Spurs mit 83:82 bei den Cleveland Cavaliers.

Die San Antonio Spurs haben zum vierten Mal in den vergangenen neun Jahren die nordamerikanische Basketball-Meisterschaft gewonnen und ihren Ruf als dominierendes Team der letzten Dekade untermauert. Die Texaner gewannen am Donnerstag auch das vierte Finalspiel bei den Cleveland Cavaliers 83:82 und komplettierten damit den sogenannten "clean sweep" zum 4:0. Clevelands mit viel Vorschusslorbeeren bedachter Jungstar Lebron James konnte zu keinem Zeitpunkt der insgesamt enttäuschenden Finalserie Akzente setzen. Mit einer Trefferquote von 33 Prozent blieb der 22-Jährige am Donnerstag einmal mehr unter seinen Möglichkeiten.

Es sollte ein Finale werden, das den in dieser Saison wenig mitreißenden US-Basketball wiederbelebt. Doch statt Rekord-Einschaltquoten musste der Fernsehsender ABC schon nach drei der vier Endspiele die schlechtesten Werte aller Zeiten vermelden. So dominant war die überlegenheit der Spurs, dass viele Casinos im Spielerparadies Las Vegas erst gar keine Wetten mehr auf Spiel vier annahmen. Zu Recht - San Antonio behielt dort zu jeder Zeit die Kontrolle und geriet in der zweiten Spielhälfte nur ein einziges Mal mit einem Punkt in Rückstand.

Duncan: "Das Gefühl des Siegens wird nie alt"

So war es kein Wunder, dass die Feierlichkeiten des neuen Meisters eher verhalten ausfielen. "Es ist nicht mehr wie beim ersten Mal, doch das Gefühl des Siegens wird nie alt. Ich freue mich besonders für diejenigen im Team, die ihre erste Meisterschaft gewonnen haben", sagte Spurs-Center Tim Duncan und herzte dabei den von den Dallas Mavericks gekommenen Michael Finley.

Umjubelter Star beim Sieger war jedoch Tony Parker. Der Franzose (24 Punkte) wurde nach seinen starken Auftritten zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt. Quasi als "Belohnung" wird er im nächsten Monat Super-Model Eva Longeria heiraten, die ihrem Boyfriend im Falle der Meisterschaft die Ehe versprochen hatte.

Pralle Geldbörse für Lebron James

Ironischerweise brachte der achte "Durchmarsch" in der Geschichte der National Basketball Association (NBA) dem prominentesten Verlierer einen zweistelligen Millionenbetrag ein. Dank des nicht erwarteten Finaleinzuges sackte Lebron James eine Handvoll neuer Werbeverträge ein, die die Gesamteinnahmen des Youngsters auf rund 175 Mill. Dollar erhöhen.

Die verpasste erste Meisterschaft Clevelands - James hatte mit insgesamt nur 32 von 90 verwandelten Wurfversuchen wesentlichen Anteil an der Pleite - wurde dem von den Fans als "König" verehrten Spieler von einem Sponsor sogar mit einem Ersatztitel versüßt. Ein Kaugummihersteller ernannte James spontan zum Commissioner der "Ultimative Bubble Gum League".

© SID

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