Basketball NBA
Überragender Nowitzki versenkt die Suns

39 Punkte: Ein überragender Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks in der NBA zu einem 112:97 gegen die Phoenix Suns geführt. Die Texaner haben nun zehn Siege auf dem Konto.

Mit der wohl besten Saisonleistung haben die Dallas Mavericks mit dem deutschen Basketball-Superstar Dirk Nowitzki in der nordamerikanischen Profiliga NBA die Phoenix Suns deutlich mit 112:97 nach Hause geschickt. Überragender Spieler auf Seiten der Texaner war einmal mehr der gebürtige Würzburger, der nie zu stoppen war und seinen Saisonrekord von 39 Punkten einstellte.

Ob Shaquille O'Neal, Amare Stoudemire, Grant Hill, Matt Barnes oder Kumpel Steve Nash - Nowitzki erwischte im American Airlines Center einen Sahnetag und nahm die Defensive der Suns im Alleingang auseinander. Die scheint die Schwachstelle der Suns zu sein, schon Miamis Dwyane Wade (43 Punkte) oder New Jerseys Devin Harris (47 Punkte) konnten nach Belieben punkten.

"Endlich ein gutes Gefühl"

Der deutsche Nationalspieler war nach seiner Gala mit einer Trefferquote von 68 Prozent hochzufrieden. "Bisher hatte ich zwar schon das eine oder andere gute Spiel in dieser Saison, aber eine Trefferquote von gerade einmal 44 Prozent ist nicht gerade toll. Gegen Phoenix hatte ich aber endlich ein richtig gutes Gefühl", sagte Nowitzki nach dem achten Mavericks-Sieg in den vergangenen neun Partien.

Mavericks-Coach Rick Carlisle machte nach Spielende aus seiner Begeisterung über Nowitzkis Glanzauftritt denn auch kein Hehl: "Große Spieler werden oft als eine Selbstverständlichkeit angesehen, weil sie eben wirklich große Spieler sind. Aber für unsere Fans muss es immer wieder etwas Besonderes sein, Dirk jeden Abend bei uns spielen zu sehen. Er ist ein phantastischer Spieler, und gegen Phoenix hat er uns allein mit seinem Willen auf ein höheres Niveau gebracht. Das war der Schlüssel zum Sieg, auch wenn mir schon vorher klar war, dass er uns nicht verlieren lassen würde", schwärmte der Coach.

"Wenn man Vertrauen hat, kann man alles schaffen"

Die "Mavs" können ihre positive Bilanz von 10:8-Siegen nun weiter ausbauen, da für die Texaner nun fünf weitere Heimspiele anstehen. Neben Nowitzki machte sich zudem das Point-Guard-Duo J.J. Barea und Jason Kidd bezahlt. Barea, der beim 100:98-Sieg im letzten Spiel zum Matchwinner avancierte, kam auf seine persönliche Bestmarke von 18 Punkten. "Wenn man Vertrauen hat, kann man alles schaffen. Und er hat eine Menge Vertrauen im Moment", erklärte Kidd.

"Wir haben unseren Rhythmus nicht gefunden", sagte Suns-Star Steve Nash nach der vierten Schlappe in Serie. "Wir haben keinen Kampfgeist gezeigt. Wir müssen jetzt wieder an uns glauben."

© SID

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