Basketball WM
DBB-"Riesen" vor "Schlüsselspiel" gegen Spanien

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft trifft im dritten Gruppenspiel bei der WM heute ab 9.00 Uhr auf Spanien. Für das Team um NBA-Star Dirk Nowitzki ist das Duell gegen die Iberer bereits ein "Schlüsselspiel".

Bei der Basketball-WM in Japan kommt es für die deutsche Nationalmannschaft am heutigen Montag (9.00 Uhr/live im DSF) zu einer Neuauflage des EM-Halbfinales von 2005. Im "Schlüsselspiel" für den wichtigen Sieg in der Gruppe B trifft das DBB-Team von Headcoach Dirk Bauermann auf Spanien.

Nowitzki bläst mit "Vollgas" zur Korbjagd

Den Auftakt gegen Japan am Samstag (81:70) und gegen Neuseeland am Sonntag (80:56) erledigte das Team um NBA-Star Dirk Nowitzki noch im Schongang. Gegen die Iberer, die nach Meinung der internationalen Experten bei der WM zu den Gold-Anwärtern gehören, müssen die deutschen Korbjäger aber wohl schon an ihre Grenzen gehen. Nowitzki sieht darin kein Problem: "Unser Tank ist nach den beiden leichteren Spielen voll. Jetzt geht es mit Vollgas gegen Spanien", gibt sich der Topstar der Dallas Mavericks optimistisch.

Psychologischer Vorteil auf Seiten Deutschlands

Auch Coach Bauermann glaubt nach den überzeugenden Auftritten zum WM-Auftakt an die Stärken seiner Mannschaft und nennt vor allem den psychologischen Vorteil im Duell mit den Spaniern: In den beiden letzten Duellen bei der EM in Belgrad (74:73 durch einen Nowitzki-Korb in letzter Sekunde) und bei der WM 2002 in Indianapolis (70:62) warf die DBB-Auswahl Spanien jeweils aus dem Turnier. "Es wäre schön, wenn sie uns als Angstgegner sehen", so Bauermann. Bis dato haben sich die Südeuropäer bei der WM ebenso wie die deutschen Basketballer aber keine Blöße gegeben. Zum Auftakt gab es ein 86:70 gegen Neuseeland, im zweiten Spiel feierte das spanische Team einen 101:57-Kantersieg gegen Panama.

Duell der NBA-Stars

Alle Augen sind im Duell Deutschland gegen Spanien auch auf die beiden NBA-Stars Nowitzki und den Spanier Pau Gasol von den Memphis Grizzlies gerichtet. "Dirkules" selbst, dem gegen die "Kiwis" insgesamt nur elf Punkte gelangen, sieht dem Vergleich aber eher gelassen entgegen: "Die Partie heißt Spanien gegen Deutschland und ist ein Mannschaftsspiel. Wir kämpfen da nicht eins gegen eins", ließ Nowitzki verlauten und hatte dabei sicherlich auch die starke Leistung "seiner" Jungs gegen Neuseeland vor Augen. Demond Greene (18 Punkte) als bester Werfer und Robert Garrett (14) zeigten eindrucksvoll, dass die WM keine "One-Man-Show" ist, sondern am Ende die beste Mannschaft ganz oben auf dem Podest stehen wird.

© SID

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