Basketball WM
Spanien und Litauen schalten Favoriten aus

Die ersten Favoriten mussten bei der WM in Japan bereits in der Vorrunde Federn lassen. Litauen setzte sich überraschend 71:68 gegen Italien durch, Spanien schlug Serbien und Montenegro 87:75 (43:31).

In der Vorrunde der Weltmeisterschaft in Japan kam es gleich zu mehreren Überraschungen. Olympiasieger Argentinien, Litauen, die Türkei und Spanien haben als erste vier Teams das Viertelfinale der Basketball-WM in Japan erreicht. Die "Gauchos" setzten sich im ersten Spiel der Endrunde am Samstag in Saitama mit 79:62 (37:29) gegen Neuseeland durch, während in der folgenden Partie Litauen den Olympia-Zweiten Italien 71:68 (36:35) besiegte. Die Türkei, Ausrichter der WM 2010, feierte überschwänglich das 90:84 (44:38) gegen Slowenien, und Spanien schickte Titelverteidiger Serbien und Montenegro mit 87:75 (43:31) vorzeitig nach Hause.

Beim Sieg der Litauer erlebten die 10 000 Zuschauer in der Super Arena eine dramatische Schlussphase, in der beide Mannschaften in der letzten Spielminute unter anderem etliche Freiwürfe zur Entscheidung vergaben. Als Italiens Routinier Gianluca Basile 0,6 Sekunden keinen seiner drei Freiwürfe zum möglichen Ausgleich und somit zur Verlängerung nutzen konnte, war der Sieg der Balten perfekt. Die Litauer treffen in der Runde der letzten Acht am Dienstag auf Spanien.

"Kiwi"-Trainer erklärt Rücktritt

Bei Argentinien war einmal mehr NBA-Profi Emanuel Ginobili von den San Antonio Spurs mit 28 Punkten der herausragende Werfer. 23 Punkte steuerte Fabricio Oberto zum Sieg der Südamerikaner bei. Nächster Gegner des Titelmitfavoriten ist die Türkei. Nach der Begegnung erklärte Neuseelands Coach Tab Baldwin nach sechsjähriger Tätigkeit seinen Rücktritt. Der 48-Jährige hatte die "Kiwis" bei der letzten WM 2002 in Indianapolis auf den vierten Platz geführt.

Nicht zuletzt durch 24 Punkte von Aufbauspieler Serkan Erdogan kam die Türkei in einer spannenden Schlussphase zum verdienten Erfolg über die Slowenen. Die Serben hatten gegen die Spanier im letzten Spiel am Samstag keine Chance. Die Vorentscheidung war bereits bis zur 27. Minute gefallen, nachdem die Spanier ihre Führung kontinuierlich auf 59:40 ausbauten. Bester Werfer war NBA-Profi Pau Gasol von den Memphies Grizzlies mit 19 Punkten.

Die letzten vier Mannschaften für das Viertelfinale werden am Sonntag in den Partien des Vize-Europameisters Deutschland gegen Nigeria (3.00 Uhr), USA gegen Australien (6.00 Uhr), Frankreich gegen Angola (10.00 Uhr) und Europameister Griechenland gegen China (13.00 Uhr) ermittelt.

© SID

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