Basketball WM
Team USA gibt Slowenen Nachhilfestunde

Für die US-Basketballer läuft bei der WM in Japan derzeit alles nach Plan. Nach dem überzeugenden 114:95-Erfolg über Slowenien haben die NBA-Profis aus dem Mutterland des Basketballs das Achtelfinal-Ticket gelöst.

Bei der Basketball-WM in Japan hat das Nationalteam der USA vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Die Amerikaner feierten beim deutlichen 114:95-Sieg gegen Slowenien im dritten Spiel den dritten Sieg.

Nach ihren Siegen gegen China (121:90) und Puerto Rico (111:100) blieben die NBA-Stars zum dritten Mal im dreistelligen Bereich und stellten dabei ihre Klasse eindrucksvoll unter Beweis. Zwischenzeitlich lag das Team von Coach Mike Krzyzewski bereits mit 29 Punkten Vorsprung in Führung. Zum Ende des Spiels schaltete das US-Team einen Gang zurück und ließ Slowenien besser ins Spiel kommen. Bester Werfer bei den Amerikanern war Dwyane Wade von NBA-Champion Miami Heat mit 20 Punkten.

Der Auswahl Chinas droht nach der dritten Niederlage in Serie dagegen das vorzeitige Aus. Die Asiaten unterlagen der Auswahl Puerto Ricos trotz einer starken Vorstellung ihres NBA-Centers Yao Ming mit 87:90 nach Overtime.

Puerto Rico ringt China nieder

Yao erzielte 29 Punkte und lag mit seinem Team im letzten Viertel bereits mit elf Punkten in Front. Nachdem der Star der Houston Rockets dann allerdings ebenso wie Wang Zhizhi "ausgefoult" hatte, lief bei den Chinesen nichts mehr zusammen. Die Puerto Ricaner, angeführt von Elias Ayuso und NBA-Guard Carlos Arroyo, machten Punkt um Punkt gut und retteten sich schließlich durch einen Korb von Antonio Latimer in die Verlängerung. Dort erzielten die Insulaner die ersten sechs Zähler und verteidigten ihre Führung schließlich bis zur Schlusssirene. Ayuos beendete die Partie mit 27, Arroyo mit 25 Punkten.

Ihre weiße Weste haben die italienischen Korbjäger gewahrt. Gegen den Senegal taten sich die Südeuropäer beim 64:56 aber schwerer als erwartet. Italiens Flügelspieler Matteo Soragna trug sich in einer von Defensive und Fehlwürfen geprägten Partie mit 15 Zählern in die Statistik ein.

Die Tabelle der Gruppe C wird von den noch ungeschlagenen Teams aus den USA und Italien angeführt, Puerto Rico folgt mit zwei Siegen und einer Niederlage auf Position drei. Slowenien hat nach drei Matches erst einen Sieg auf der Habenseite. Die Mannschaften aus China und dem Senegal rangieren mit jeweils drei Niederlagen gemeinsam auf dem letzten Platz.

Nach zwei unglücklichen Niederlagen gegen die Türkei und Griechenland hat die Auswahl Litauens in der Gruppe C ihr erstes Erfolgserlebnis verbucht. Gegen die hoffnungslos überforderte Mannschaft Katars siegten die Balten deutlich mit 106:65. Aus einer kompakten Mannschaft ragte Center Kristof Lavrinovic mit 20 Punkten heraus.

"Dreier" retten Griechen gegen Australien

Weitaus mehr Mühe hatte Europameister Griechenland im Aufeinandertreffen mit Australien. In einem ausgeglichenen Match wechselte mehrfach die Führung, nach dem dritten Viertel lagen die "Aussies"überraschend mit einem Punkt vorne. Erst neun Sekunden vor dem Ende sorgte Griechenlands Antonios Fotsis durch einen Drei-Punkte-Wurf für den Ausgleich, wenige Momente später versenkte Nikos Zisis einen weiteren Dreier und stürzte die Mannen von "Down Under" damit ins Tal der Tränen. Dimitrios Diamantidis war mit 20 Punkten bester Werfer der Partie, der Australier Andrew Bogut von den Milwaukee Bucks erzielte 18 Zähler.

Einen hauchdünnen Vorpsurng rettete auch die Türkei im Spiel gegen Brasilien über die Ziellinie. Nachdem die Südamerikaner nach drei Vierteln noch knapp geführt hatten, drehten die Türken das Match im letzten Spielabschnitt noch zu ihren Gunsten und gewannen am Ende mit 73:71. Mit der Schlusssirene vergab Anderson Varejao einen Dreier und damit den möglichen Sieg für Brasilien. Bester Korbjäger der Partie war Leandro Barbosa von den Phoenix Suns mit 26 Zählern.

Die Türkei und Griechenland führen das Tableau der Gruppe C mit jeweils drei Siegen weiter an. Litauen, Australien und Brasilien müssen mit je einem Sieg und zwei Niederlagen um den Einzug ins Achtelfinale bangen, Katar ist nach der dritten Pleite Letzter.

© SID

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