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Bauermann trotz Spanien-Niederlage zufrieden

Trotz der 68:75 (30:30)-Niederlage gegen Spanien in Valencia war Dirk Bauermann mit der deutschen Basketball-Nationalmannschaft zufrieden. "Wir haben uns stark verbessert präsentiert", sagte der Bundestrainer.

Nach dem Vorbereitungs-Turnier in Valencia war Dirk Bauermann mit der deutschen Basketball-Nationalmannschaft rundum zufrieden. Trotz einer Niederlage im Finale gegen Spanien zog der Bundestrainer ein insgesamt positives Fazit. "Wir sind im Soll und haben uns stark verbessert präsentiert. Ich bin zufrieden", sagte der DBB-Coach nach dem 68:75 (30:30) gegen die Gastgeber.

Bauermann sieht die Mannschaft um NBA-Star Dirk Nowitzki auch bestens gerüstet für den "ultimativen EM-Härtetest" beim Akropolis-Turnier ab Montag gegen Griechenland (20.30 Uhr/live im DSF), Italien (Dienstag/20.45 Uhr) und EM-Ausrichter Serbien und Montenegro (Mittwoch/17.45 Uhr).

Ergebnis gegen Spanien zweitrangig

Gegen die Spanier in Bestbesetzung war das Ergebnis am Ende zweitrangig. "Wir haben gegengehalten und hätten sogar gewinnen können", sagte DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt. Bereits beim 81:58 (47:28) gegen EM-Teilnehmer Bosnien-Herzegowina hatten die deutschen Korbjäger auch ohne die verletzten Patrick Femerling und Mithat Demirel besonders in der Defensive überzeugt.

Im Finale von Valencia musste das DBB-Team jedoch auch gegen die spanischen Schiedsrichter spielen, die mit 51 Freiwürfen für die Iberer einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg ihres Teams leisteten "und damit vermutlich für einen Weltrekord gesorgt haben" (Bauermann). Zu bemängeln hatte der DBB-Coach lediglich die Schwächen beim Abschluss. In der Statistik standen von der Dreierlinie nur 21 Prozent Trefferquote und im Zweierbereich nur 41 Prozent in der Statistik.

Nowitzki erneut bester Schütze

Dafür aber 24 Punkte von Nowitzki, der auch gegen die Bosnier (23 Punkte) bester Schütze der deutschen Mannschaft war. Der Allstar von den Dallas Mavericks bereitete beiden Gegnern größte Probleme. Der 27-Jährige scheint seine alte Treffsicherheit wiedergefunden zu haben, zumal "das Spiel gegen Spanien hart und intensiv war" (Bauermann).

Nichts anderes erwartet den derzeitigen 14er-Kader der Nationalmannschaft in Athen, wo es am Montag zum Duell mit den Hellenen kommt. Zum Team stoßen wird der vor zwei Wochen am Knie operierte Griechenland-Legionär Patrick Femerling. Erst vor Ort werden jedoch die DBB-Mediziner entscheiden, ob er in diesem traditionellen Turnier Kurzeinsätze bestreiten wird. Demirel (Knie-OP) wird weiterhin in Berlin für die EM fit gemacht. Youngster Johannes Herber und Misan Nikagbaste ergänzen derzeit das Aufgbot.

Am Dienstag geht es gegen Italien, EM-Mitfavorit und Auftaktgegner der deutschen Garde am 16. September in Vrsac, bevor gegen das starke Serbien und Montenegro die vorletzte Standortbestimmung folgt. Zum Abschluss der Vorbereitung treffen die deutschen Korbjäger am 11. September in Hamburg nochmals auf Bosnien-Herzegowina.

© SID

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