Beachvolleyball DM
Brink und Dieckmann feiern deutsche Meisterschaft

Julius Brink und Christoph Dieckmann haben sich wie erwartet im Finale der deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand mit 2:0 (21:15, 23:21) gegen Florian Huth und Stefan Uhmann durchgesetzt.

Die große Überraschung ist im Finale der deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand ausgeblieben. Die Europameister Julius Brink/Christoph Dieckmann haben wie erwartet den Titel gewonnen. Das in diesem Jahr neu formierte Team aus Berlin gewann im Endspiel bei Regen vor mehr als 5 000 Zuschauern gegen Florian Huth/Stefan Uhmann 2:0 (21:15, 23:21).

"Ich bin sehr erleichtert, es kamen ganz schön die Nerven ins Spiel", meinte Christoph Dieckmann nach dem Spiel. Besonders freute sich der frischgebackene Deutsche Meister für seinen Spielpartner, der seinen ersten nationalen Titel feiern konnte: "Ich freue mich besonders für Julius, aber auch für mich steht der Erfolg in der Wertigkeit sehr weit oben."

Das Damen-Gold hatten sich die EM-Vierten Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) bereits am Samstag mit einem 2:0 (21:10, 21:14)-Finalerfolg gegen Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster) geholt. Wozu Goller nur noch "Das ist der Hammer" einfiel.

Schoen verzichtet für seine Tochter auf das Finale

Kurios verlief der Sonntag. Der WM-Vierte Thorsten Schoen verzichtete wegen der Geburt seiner Tochter Nina auf das Halbfinale gegen Huth/Uhmann - holte aber später mit Partner Marvin Polte im Spiel um Platz drei noch Bronze. "Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und auch nichts gegessen - aber ich bin einfach nur glücklich", sagte der 34 Jahre alte Hobby-Spieler Schoen.

Schoen-Partner Polte wollte am Sonntagvormittag kurz vor elf Uhr gerade den Zuschauern auf der Tribüne den Halbfinal-Verzicht wegen der besonderen Umstände über das Mikrofon erläutern. Da klingelte das Handy, und Polte konnte im Namen seines Partners die freudige Nachricht vermelden: "Das Kind ist da." Nina hatte um 9.51 Uhr im Krankenhaus von Lübeck das Licht der Welt erblickt, etwas zu spät für Papas Einsatz.

Zum Match um Platz drei um 13 Uhr stand Schoen wieder auf dem Center Court. Gegen David Klemperer/Kjell Schneider (Hildesheim/Kiel) gelang Schoen/Polte dann ein 2:0 (21:18, 21:16). Es war das Abschiedsspiel für Schoen - nun wartet das Familienleben.

© SID

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