Beachvolleyball International
Brink Reckermann gewinnen Grand-Slam-Turnier

Julius Brink und Jonas Reckermann haben im ersten Grand-Slam-Turnier der Saison in Gstaad triumphiert. Die Deutschen schlugen das brasilianische Duo Ricardo/Emanuel im Finale 2:1.

Die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann haben das erste Grand-Slam-Turnier der Saison in Gstaad gewonnen. Das Duo aus Leverkusen und Köln besiegte im Endspiel die Sydney-Olympiasieger Ricardo/Emanuel aus Brasilien mit 2:1 (21:15, 17:21, 15:11) und kassierte 43 500 Dollar (31 200 Euro) Preisgeld. Zudem verkürzten sie als Weltranglisten-Zweite den Rückstand zu den diesmal nur fünftplatzierten Spitzenreitern Harley/Alison (Brasilien).

"Wir hatten wirklich nicht erwartet, dass wir nach der anstrengenden WM und den turbulenten Tagen danach so weit kommen. Wir waren sehr müde, aber der Titelgewinn und die Unterstützung der Fans haben uns angetrieben", sagte Jonas Reckermann.

Nach dem am Ende überaus deutlichen 2:0 (26:24, 21:11) im Halbfinale gegen die Niederländer Reinder Nummerdor/Richard Schuil "wollten wir unbedingt den Sieg im Finale und sich überglücklich, das es geklappt hat", meinte Reckermann. Brink/Reckermann hatten die Olympia-Dritten von Peking 2008 Ricardo/Emanuel bereits bei der WM in Stavanger knapp mit 2:1 im Viertelfinale ausgeschaltet.

Klemperer/Koreng belegen Platz neun

Platz drei in Gstaad sicherten sich die Spanier Pablo Herrera/Adrian Gavira durch ein 2:1 (23:21, 14:21, 15:13) gegen Nummerdor/Schuil. Die WM-Vierten David Klemperer/Eric Koreng (Essen) waren in der Schweiz bereits im Viertelfinale gescheitert und belegten nach dem frühzeitigen Aus im Achtelfinale den mit 8 000 Dollar (5 740 Euro) dotierten neunten Platz.

Das rein brasilianische Finale des Frauenturnieres gewannen Talita/Antonelli gegen Larissa/Juliana mit 2:1 (21:17, 16:21, 15: 12). Die beiden deutschen Spitzendoppel Sara Goller/Laura Ludwig sowie Kerstin Holtwick/Ilka Semmler (alle Berlin) scheiterten jeweils im Viertelfinale und kassierten für Platz fünf immerhin 13 200 Dollar (9 470 Euro).

© SID

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